Berlin 20. – 22.06.2018

Und schon wieder Berlin. Diesmal wieder eine Fahrt auf Einladung eines Bundestagsabgeordneten. Organisiert, finanziert und durchgeführt werden diese Fahrten vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Diesmal waren wir auf Einladung von Uwe Kekeritz, Grünen-Abgeordneter aus dem Wahlkreis Fürth in Berlin. Die Anreise für die 50-köpfige Gruppe lief ab Fürth über Bamberg (mit dem Regionalexpress) und dann weiter mit dem ICE nach Berlin Hauptbahnhof, wo wir mit einem Bus und einer Mitarbeiterin des Besucherdienstes abgeholt und erst einmal zum Essen gebracht wurden. Die Restaurants werden vom Presse- und Informationsamt ausgewählt, diese werden, so wurde uns das mitgeteilt, ausgeschrieben. Anschließend Stadtrundfahrt (Teil 1) durch das politische Berlin mit interessanten Hintergrundinfos.

Im Paul-Löbe-Haus, einem Funktionsgebäude des Bundestags, trafen wir eine Mitarbeiterin der Welthungerhilfe, die uns nach einer kurzen Präsentation auch Rede und Antwort stand.

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Aktenablage in der Herrentoilette im Paul-Löbe-Haus

Anschließend Fahrt ins Hotel und zum Abendessen, danach Freizeit, die wir in der Nähe der Frankfurter Allee im Aussenbereich eines indischen Lokals verbrachten, indem wir günstige Cocktails schlürften 🙂

Am Donnerstag sehr früh zum Bundestag, hier gab es auf der Besuchertribüne des Plenarsaals eine Einführung in die Arbeit des Bundestags. Ein Besuch der Kuppel durfte nicht fehlen.

Da ein Termin mit einer NGO verschoben werden musste, wurden wir in die Nähe des Hackischen Markts gebracht, da dort unser Mittagessen war, um dort eine wenig freie Zeit zu verbringen. Danach ging es zum Besucherzentrum des Bundespresseamtes zur diskussion mit Uwe Kekeritz. Sehr interessant, sehr anregend und informativ.

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Rednerpult als Fotoobjekt im Besucherzentrum

Abendessen in Moabit im Restaurant Gianni, das sehr zu empfehlen ist. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.

Freitag Check out im Hotel und anschließend zu einem Informationsgespräch zum BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Mittagessen im Restaurant Samadhi, das ich schon von der Fahrt von vor sieben Jahren kannte, mit ausgezeichneter veganer und vegetarischer Küche. Dann nochmals zum Besucherzentrum des Bundespresseamtes, um sich über die Christiliche Initiative Romero zu informieren, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Labels zu hinterfragen und offenzulegen.

Die Rückfahrt mit dem Zug verlief problemlos.

Fazit: Ich kann allen nur raten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, eine solche Fahrt mitzumachen, die Gelegenheit beim Schopf zu packen. Es gibt viel Interessantes über Politik und Berlin kennenzulernen!

Wien im Februar 2018

Mal wieder eine Städtereise, die wohl für 2017 geplant war, aber aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden musste. Also traten wir diese Ende Februar 2018 an. Anreise mit dem eigenen Auto, Unterkunft: das Fourside Hotel Vienna City Center. Eigentlich hatten wir ja einen Gutschein für ein anderes Hotel, nämlich für das Tourotel Mariahilf Wien, aber nach eigenen Recherchen ist dies wohl derzeit geschlossen, sodass der mittlerweilige Betreiber uns auf ein anderes seiner Hotels umgebucht hatte.

Zimmer sauber, ausreichend geräumig, einziges Manko ist der geringe Platz zwischen Bett und Fernseher (wenn die Person, die die hintere Betthälfte belegt, Nachts auf die Toilette muss, sollte aufpassen, dass der Fernseher an der Wand bleibt).

Am Anreisetag Freitag haben wir als Erstes eine Fahrt mit der Vienna Ring Tram gewagt, Abfahrt ab Schwedenplatz, um einen ersten Eindruck der Austria-Metropole zu bekommen. Im Großen und Ganzen eine interessante Fahrt, um die Prachtbauten des „Rings“ kennenzulernen.

Anschließend suchten wir aufgrund von klappernden Magenwänden nach einem Restaurant, das diesem abhelfen könnte, und das zu moderaten Preisen. Durch Zufall ist uns das durchaus stationäre Cafe Restaurant Hummel in der Josefstädter Straße 66 über den Weg gelaufen, das nach kurzem Studium der Speisekarte vor der Tür von uns auserwählt wurde, unseren Hunger stillen zu dürfen.

Dass Lokal wird wohl hauptsächlich von Stammgästen besucht, trotzdem wurden wir als offensichtliche Touristen herzlich aufgenommen und auch bedient. Die von uns auserwählten Speisen und Getränke wurden nach Order zügig und freundlich angeliefert, der ausgewählte Flaschenwein nach Verkostung als gut befunden.

Für zwei Hauptgerichte, 1 Flasche Wein und 1 Flasche Wasser knapp 40 € bezahlt, was in keinster Weise als zuviel erachtet wurde, hatten wir uns doch anschließend der sportlichen Betätigung verschrieben: wir suchten das Café Weingartner in der Goldschlagerstraße 6 auf, eine lt. Internet als Billardcafé bezeichnete Lokalität. Als wir allerdings die dort stehenden Billardtische sahen, zweifelten wir an dieser Sportart.

Im Café Weingartner wird Carambolage gespielt, was sich deutlich vom als Billard bei uns unterscheidet. Es gibt drei Kugeln und geschlossene Banden. Ein Spieler spielt immer mit der weißen Kugel, der Gegner immer mit der gelben Kugel. Wer am Stoß ist, muss mit seiner die beiden andern Kugeln treffen, und zwar mit einem Stoß. Dann bekommt man einen Punkt und darf solange, bis man keinen Punkt mehr macht.

Für uns als „hinundWieder-Pool-Spieler“ war das durchaus eine neue Erfahrung, die allerdings sehr reizvoll war und sehr viel Spaß gemacht hatte. Sobald Kind 2 das Zimmer freigibt, wird dort ein Carambol-Tisch aufgestellt!

Samstag:

Frühstück im Hotel, Besuch des der Jahreszeit und dem eisigen Wind geschuldeten nicht übermäßig beschickten Flohmarkt beim Naschmarkt, anschließend Touriprogramm Schifffahrt ab Schwedenplatz (man sieht sehr viele Graffitti, aber sonst nicht viel). Riesenradfahrt am Prater ist Pflicht!

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Leider hatte das Schweizerhaus geschlossen, sonst hätte es eine leckere Stölzn gegeben!

Als kulturelles Highlight für das Wochenende war der Besuch einer Vorstellung der „Zauberflöte“ geplant. Wir hatten Glück und konnten tatsächlich einer Aufführung beiwohnen! Wir haben die Darbietung im Marionettentheater Schönbrunn sehr genossen und können diese bedingungslos weiterempfehlen!

Am Sonntag ließen wir es ruhig angehen und sind nach dem Frühstück einfach so mit den Öffentlichen herumgefahren und haben die Stadt auf uns wirken lassen. Nach einem Abendessen in einem mexikanischen Restaurant ließen wir den Sonntag ruhig ausklingen.

Am Montag nach dem Frühstück auschecken, danach nochmals in die Innenstadt, wir wollten nach einer Mütze für mich sehen, dieser Kauf endete bei zwei Mützen für mich und einem Hut und einer Mütze für Susanne 🙂

Anschließend noch ein Besuch beim Weinhaus Figlmüller, um dort ein Schnitzel zu essen (wir hatten im Vorfeld einen Tisch reserviert, was durchaus empfehlenswert ist).

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Fazit: Wien ist immer eine Reise wert, und es wird nicht unsere letzte gewesen sein …