Ägypten – Hurgada im November/Dezember 2019

Zum Jahresende Entspannung im Warmen – das war der Plan, als es hieß, Susanne solle noch ihren Resturlaub in 2019 einbringen. Da ich auch noch Urlaub hatte, planten wir gemeinsam. Ein erreichbares Ziel, an dem es Ende November/Anfang Dezember noch warm ist – da fällt einem natprlich Ägypten ein. Uns wurde das Dana Beach Resort in Hurgada empfohlen. So ist dann die Wahl auch darauf gefallen. Ein finanzierbares Abgebot gesucht und bei TUI gefunden. 10 Tage ab Flughafen Nürnberg.Abflug 28.11., Rückkehr 08.12.

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Dana Beach Resort (Foto: Homepage des Hotelresorts)

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Dana Beach Resort (Foto: Homepage des Hotelresorts)

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Dana Beach Resort Halle – Lobby (Foto: Homepage des Hotelresorts)

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Dana Beach Resort Strand (Foto: Homepage des Hotelresorts)

Die Anreise verlief unkompliziert mit einem TUI-eigenen Flieger. Beinfreiheit auch beim Normalsitz ausreichend. Verpflegung muss extra gebucht und bezahlt werden.

Ankunft am Flughafen in Hurgada. Einreiseformular ausgefüllt in der Tasche. Unsere Visa haben wir bereits im Vorfeld online beantragt und erhalten. So konnten wir den Run auf die Bankschalter vermeiden. Die Kosten sind die gleichen. Unsere Erfahrung: Das Visa wird nicht geprüft, es geht hier nur um eine Möglichkeit der Devisen-Generierung. Am TUI-Schalter noch ein weiteres Formular zum Ausfüllen ausgehändigt bekommen, dort wird ein mitgebrachtes Passbild angetackert, damit geht es zur Passkontrolle. Die Einreiseformulare werden ungesehen eingesammelt und gestapelt, der Ausweis geprüft Visum gestempelt und weiter gehts. Nochmals eine Ausweiskontrolle und dann zum Gepäckband, danach hinaus zu den Reiseanbieter-Hütten, um die weiteren Infos und den Transfer-Bus zu bekommen.

Nach kurzer Wartezeit Abfahrt zu den Hotels, nach ca. 20 Minuten wurden wir abgeliefert. Freundlicher Empfang am Hotel, in die Halle geführt und zur Rezeption gebracht, um die Formalitäten zu erledigen. Anschließend wurden wir mit dem Gepäck zu unserem Zimmer gebracht.

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Zimmer mit zwei Einzelbetten, großem Schrank

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Zimmer

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Dusche im XXXXXXL-Format

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Bad

Erster Eindruck: sauberes, geräumiges Zimmer mit riesigem Bad, mit Balkon, Betten bequem, Schrank sehr groß. Ich würde sagen: das ist richtig Klasse, so kann der Urlaub weitergehen.

Abends in eines von sechs Restaurants zum Essen. Auswahl sehr gut, Essen ebenso. Personal sehr nett und zuvorkommend.

Zum Ausklingn des Tages kann man noch in eine täglich wechselnde Show gehen oder bei Live-Musik das Tanzbein schwingen (was ja nicht so ganz mein Fall ist :-))

Nach einem reichhaltigen Frühstück (von 5 bis 11 Uhr möglich) mit dem Bötchen zum Stand, um Meeresluft zu schnuppern. Auch hier alles sauber.

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Rotes Meer, vom hoteleigenen Strand fotografiert

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Susanne und Tom am Strand

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Sonnenuntergang vom Balkon des Hotelzimmers aus

Natürlich haben wir auch einen Ausflug gebucht: ein Bootsausflug. Wir wurden früh vom Hotel abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort bestiegen wir mit einer kleinen Gruppe das Boot und schipperten los, erst zu einem Strand in einem Naturschutzreservat, anschließend zwei Schnorchelstopps, die von den meisten Mitfahrern rege genutzt wurden.

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Bootsausflug

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Ägyptische Weihnachtsbeleuchtung

Insgesamt ein ruhiger, erholsamer Urlaub mit der Erkenntnis, dass wir keine typischen Pauschaltouristen sind und in Zukunft auf solche Urlaube verzichten können, was aber vermutlich an uns liegt.

2019 im Juni Südfrankreich – Avignon

Unser erster AirBnB-Urlaub führt uns nach Südfrankreich, nach Avignon. Ich habe viele gute Erinnerungen an Avignon, dort war ich vor ca. 30 – 35 Jahren mehrere Male.

Unserem Alter entsprechend wurde die Anreise in zwei Etappen geplant, mit Übernachtung nahe Bern.

Unser Reisemobil für Südfrankreich
Gepackter Kofferraum für 2 Personen eine Woche – ein Raumwunder

Anfahrt teilweise mit Starkregen, aber im Großen und Ganzen problemlos.

Das gebuchte Zimmer nahe Bern entsprach nicht ganz dem, was wir uns erwartet hatten. Da das gebuchte Zimmer wohl nicht verfügbar war, wurden wir in ein Kellerzimmer mit nackten Betonwänden und ohne Tageslicht verfrachtet. Ein nicht so toller Start in unsere AirBnB-Tour, aber für eine Nacht ging es …

Am zweiten Tag dann Weiterreise nach Avignon bei gutem Wetter und relativ freien Straßen. Unser Appartement liegt direkt in der Altstadt, nur wenige Hundert Meter vom Papstpalast entfernt. Auf Anraten der Vermieterin haben wir am kostenlosen Großparkplatz vor den Toren der Altstadt geparkt und sind in zehn Minuten zur Unterkunft gelaufen. Schlüssel war in einer Schlüsselbox hinterlegt, und so stand dem Einzug nichts mehr im Wege.

Uns erwartete ein liebevoll eingerichtetes Appartement mit Küchenzeile, Esstisch, Doppelbett, eigenem Bad, alles sehr schön und sauber. Ein Ort zum Wohlfühlen.

Gasse in Avignon

Nach dem Auspacken wurde erst einmal die nähere Umgebung erkundet, der City-Supermarkt um die Ecke besucht (lt. Google hatte dieser allerdings bereits Sonntags ab 13 Uhr geschlossen, aber lt. Schild im Schaufenster bis 20 Uhr geöffnet) und beim Steh-Inder eine Abendmahlzeit eingenommen.

Montags nach dem Frühstück erst nochmal zum Auto und mit dem dort abfahrenden Minibus bis in die Innenstadt gefahren (bis fast zu unserer Unterkunft übrigens kostenfrei, was uns die Schlepperei, wenn wir das schon einen Tag vorher gewusst hätten, deutlich vereinfacht hätte). Anschließend durch die Gassen und Straßen gewandert, in einem Café gerastet und dann weiter zum Papstpalast.

Straßenmalerei

Die Künstler bei der Arbeit – Vorbereitungen für das große Festival im Juli
Beweisfoto: ich in Avignon

Papstpalast: die Geschichte des Papstpalastes in Avignon werde ich hier nicht niederschreiben, dafür gibt es einschlägige Wissensseiten im Internet.

Blick vom Papstpalast
Blick vom Papstpalast

Besichtigung des Inneren mit Multimedia-Tablet. Sehr gewöhnungsbedürftig, da die Einweisung sehr kurz (hier wird die Sprache eingestellt, da wird das Video abgespielt …). Nach längerem Probieren dann doch hinter die Funktionen gekommen, auch die Navigation in den Räumen begriffen. Es mag vielleicht altmodisch klingen, aber eine Führung mit einem kompetenten Mitarbeiter in Natura ist mir da eigentlich lieber …

Marienstatue
Haus unterhalb des Papstpalastes – so kann man einen maroden Balkon auch abfangen …

Abendessen, gemütlich nach Hause, die Stühle auf die Straße gestellt und in aller Ruhe Weißwein getrunken – das hat den Nachbarn gefallen und wir wurden immer wieder freundlich gegrüßt.

Nächster Programmpunkt für die Provence: Besuch eines Lavendelfeldes. Natürlich nicht irgendeines Lavendelfeldes, sondern eines der bekanntesten. Natürlich sind nicht nur wir aud die Idee gekommen, sondern auch auch hunderte Andere, unter anderem ganze Busladungen voll.

Lavendel
Lavendelfeld

Kloster hinter dem Lavendelfeld

Parkende Autos beim Kloster
Menschenmassen auf dem Weg

Dritter Tag: Touristenprogramm: Pont de Avignon und Stadtrundfahrt

Pont de Avignon
Papstpalast
Platane

Bei knapp 40 Grad wünscht man sich, ein solcher Baumstamm zu sein

Vierter Tag: Oje, ist das heiß! So ließen wir den Tag ruhig angehen, ein der großen Markthalle, anschließend Café-Besuch und Rhone-Schifffahrt.

Hausboot an der Rhone
Pont d‘ Avignon
Französisches Schild mit deutschem Text – eine Seltenheit
Notausgang
Anzeige der Wetter-App am Donnerstag

Um der angesagten Hitze von ca. 45 Grad eventuell zu entgehen, fuhren wir ans Meer. Unser Ziel: Saines Maries de la Mer, ca. 80 km von Avignon entfernt. Es war dort wohl ähnlich heiß, aber durch den Wind, der vom Meer kam, spürte es sich deutlich angenehmer an.

Das Meer
Kirchturm mit Glocke
Ich war im Meer
Doppeltes Selfie

Abreise am Samstag, wie geplant, allerdings haben wir die Zwischenstation storniert und wollen am Stück nach Hause fahren.

Fazit: plane nie im August des Vorjahres einen Urlaub für die heißeste Juniwoche des darauffolgenden Jahres. Es hätte ein noch entspannterer Urlaub werden können, wenn es um 10 Grad kühler gewesen wäre. Aber trotzdem war der Urlaub und Avignon die Reise wert.

Budapest im Mai 2019

Zur Ausnutzung des Feiertags am 1. Mai wurde eine Reise nach Budapest geplant und durchgeführt.

Ich war schon einmal vor ca. 40 Jahren, damals mit meinen Eltern dort, hatte allerdings kam mehr Erinnerungen daran. Also eigentlich eine Reise ins Unbekannte.

Als Unterkunft haben wir uns das Central Green Hotel in der Nähe des Heldenplatzes, mit guter öffentlicher Anbindung, aber trotzdem ruhiger Lage ausgesucht. 256 € für vier Übernachtungen mit Frühstück ist nicht zu teuer, das Frühstück allerdings ausbaufähig. Betten bequem, Zimmer sauber, Service nett und zuvorkommend.

1. Mai:

Anreise Nürnberg-Budapest per Flieger, anschließend mit Bus und Metro 1, einer der ältesten U-Bahnen der Welt, zum Hotel. Anschließend zum Stadtwäldchen, dort fand eine große Familienveranstaltung zum 1. Mai statt. Das Stadtwäldchen ist ein großes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt.

Zum Abschluss des Tages durften wir noch beobachten, wie ein Polizeifahrzeug, das den ganzen Tag zur Absicherung einer Veranstaltung auf der Straße stand, abgeschleppt werden musste.

2. Mai:

Planlos lassen wir uns in die Stadt treiben und sehen uns als erstes die große Markthalle an. Hier gibt es neben Lebensmitteln natürlich auch die typischen Souvenirs käuflich zu erwerben.

Anschließend Richtung Fischerbastei, die wir uns angesichts der Massen, die an den Kartenschaltern standen, nur von außen betrachtet haben. Dafür gingen wir ins Café Ruszwurm, was deutlich besser für unser Wohlbefinden war.

Für den Rückweg nach unten Wählten wir die Standseilbahn, die allerdings,für die kurze,Strecke meines Erachtens zu teuer ist.

3. Mai:

Erst ein wenig Shopping, dann mit dem Schwimmbus „River Ride“ eine Stadtrundfahrt zu Lande und zu Wasser. Knappe 2 Stunden für knapp 30 Euro, muss nicht sein, ist aber mal etwas anderes.

4. Mai:

Noch ein planloser Tag, treiben lassen in der ungarischen Hauptstadt, bei teilweisem Regenwetter. Katzencafé, Stefanskirche, der dicke Polizist, und zu guter Letzt noch das Budapest Eye, das Riesenrad.

5. Mai:

Abreise bei Regenwetter, das „perfekte“ Reisewetter.

Budapest ist auf jeden Fall eine Reise wert, was allerdings stört, sind die Touristenmassen 😎

Was allerdings ein Problem unseres digitalen Zeitalters ist: man findet kaum mehr eine Gaststätte, die nicht über eines der zahlreichen Bewertungsportale empfohlen (oder eben nicht) wurde und man findet kaum mehr eine ursprüngliche bezahlbare Gaststätte, die nicht jeden Abend ausgebucht ist.

Bulgarien Sonnenstrand 2018

Jahresurlaub. Unser Entschluss stand fest. Wir fahren dieses Jahr nach Bulgarien an den Sonnenstrand. Gebucht über Neckermann,Hotel Mena Palace, Landeskathegorie 4 Sterne, All inclusive.

Geplanter Abflug ab Nürnberg 6:00 Uhr. Bereits im Vorfeld alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit wir auch gut an den Flughafen kommen (mit Öffentlichen schlecht möglich, wenn man 2 Stunden vor Abflug am Flughafen sein soll), dann die große Überraschung, als die Reiseunterlagen kamen: Abflug 14:10 Uhr. Alle Planungen und Überlegungen umsonst und flugs umgeplant.

Flug mit Germania (da gibts sogar einen Snack und Getränke) nach Burgas und dann weiter mit dem Kleinbus ins Hotel. Einchecken und rauf in den vierten Stock ins Zimmer.

Flug nach Burgas

Flughafen Burgas, Gepäckausgabe

Hotel Mena Palace, gegenüber Casino

Bulgarien kenne ich bisher nur aus dem Transitverkehr vor ca. 35 Jahren auf unserer Tour in die Türkei, also eigentlich garnicht. Ca. 1/3 so groß wie Deutschland , 7 Millionen Einwohner, davon geschätzt 2 Millionen außer Landes zum Arbeiten. Auf der Fahrt ins Hotel sind viele Bauruinen aufgefallen, die wohl nie zu Ende gebaut werden.

Dialog im Fahrstuhl: Entschuldigung, haben Sie einen Sonnenbrand? Nein, wir hatten Kirmes.

Wir sind wohl in der letzten Hotelwoche am Sonnenstrand. Die meisten Hotels schließen nach Aussage der Reiseleiterin wohl am 30. September, sie war sehr überrascht, dass einige doch erst im Oktober zurückreisen.

Nach kurzer Bedenkphase haben wir uns entschlossen, einen geführten Ausflug mitzumachen. Ziel: Sozopol und Ropotamo mit Fahrt auf einer Katamaran-Fähre.

9 Uhr Abholung an einer Bushaltestelle in der Nähe des Hotels, dort hatte die deutschsprachige Reiseleitung auch schon die schlechte Botschaft: Die Bootsfahrt mit der Fähre müsse aufgrund zu hohem Wellengangs ausfallen und wir fahren beide Strecken mit dem Bus. Nach längeren Diskussionen hauptsächlich von anderen Mitfahrern mit der Reiseleitung ging es dann los. Unterwegs erfuhren wir viel (hauptsächlich von der englischsprachigen Reiseleitung) über Land und Leute. Eine Pinkelpause an einer sehr beschaulichen Tankstelle nach Burgas und schon waren wir in Sozopol. Dort wurden wir durch den Ort geführt und einige Stationen eingehend erklärt. Mittagessen (im Preis inbegriffen) mit schönem Meerblick, anschließend noch gut eine Stunde Freizeit, um durch den Ort zu bummeln.

Anschließend ging es weiter zum Fluss Ropotamo, hier stand eine Bootsfahrt auf dem Programm. Natur, Vögel und Schildkröten waren hier zu sehen.

Die Rückfahrt führte uns dann nicht wieder auf der Umgehungsstraße um Burgas, sondern durch die Stadt hindurch wieder zu einer beschaulichen Tankstelle, um dort zu rasten und sich fitzumachen für den Rest der Rückreise.

Alles in Allem ein lohnenswerter Ausflug, die Fahrt mit dem Katamaran haben wir nicht unbedingt vermisst.

Den ersten nicht so schönen Tag begannen wir faul und sind erst nachmittags mit dem Bus nach Nessebar gefahren. Ticketpreis 1,30 Leva, umgerechnet ca. 70 Cent.

Eine schöne Altstadt, auch wenn es bei uns verregnet war. Beim stärksten Regen entschlossen wir uns, uns in einer Taverne niederzulassen. Nachdem wir uns gestärkt haben, gingen wir die Schnellbesichtigung der Altstadt weiter an, bis wir an einem Taschenladen, der nicht wie üblich die die Plagiate von Guess, Gucci und Konsortien führte, sondern eigene Designs. Eine Tasche hatte es Susanne sehr angetan, was dazu führte, dass wir mit weniger Geld, aber einer Tasche mehr das Geschäft verließen.

Fränkische Schweiz Museum

Bei schönstem Ausflugswetter haben wir uns heute aufgemacht ins Fränkische Schweiz Museum nach Tüchersfeld bei Pottenstein.

Berlin 20. – 22.06.2018

Und schon wieder Berlin. Diesmal wieder eine Fahrt auf Einladung eines Bundestagsabgeordneten. Organisiert, finanziert und durchgeführt werden diese Fahrten vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Diesmal waren wir auf Einladung von Uwe Kekeritz, Grünen-Abgeordneter aus dem Wahlkreis Fürth in Berlin. Die Anreise für die 50-köpfige Gruppe lief ab Fürth über Bamberg (mit dem Regionalexpress) und dann weiter mit dem ICE nach Berlin Hauptbahnhof, wo wir mit einem Bus und einer Mitarbeiterin des Besucherdienstes abgeholt und erst einmal zum Essen gebracht wurden. Die Restaurants werden vom Presse- und Informationsamt ausgewählt, diese werden, so wurde uns das mitgeteilt, ausgeschrieben. Anschließend Stadtrundfahrt (Teil 1) durch das politische Berlin mit interessanten Hintergrundinfos.

Im Paul-Löbe-Haus, einem Funktionsgebäude des Bundestags, trafen wir eine Mitarbeiterin der Welthungerhilfe, die uns nach einer kurzen Präsentation auch Rede und Antwort stand.

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Aktenablage in der Herrentoilette im Paul-Löbe-Haus

Anschließend Fahrt ins Hotel und zum Abendessen, danach Freizeit, die wir in der Nähe der Frankfurter Allee im Aussenbereich eines indischen Lokals verbrachten, indem wir günstige Cocktails schlürften 🙂

Am Donnerstag sehr früh zum Bundestag, hier gab es auf der Besuchertribüne des Plenarsaals eine Einführung in die Arbeit des Bundestags. Ein Besuch der Kuppel durfte nicht fehlen.

Da ein Termin mit einer NGO verschoben werden musste, wurden wir in die Nähe des Hackischen Markts gebracht, da dort unser Mittagessen war, um dort eine wenig freie Zeit zu verbringen. Danach ging es zum Besucherzentrum des Bundespresseamtes zur diskussion mit Uwe Kekeritz. Sehr interessant, sehr anregend und informativ.

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Rednerpult als Fotoobjekt im Besucherzentrum

Abendessen in Moabit im Restaurant Gianni, das sehr zu empfehlen ist. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.

Freitag Check out im Hotel und anschließend zu einem Informationsgespräch zum BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Mittagessen im Restaurant Samadhi, das ich schon von der Fahrt von vor sieben Jahren kannte, mit ausgezeichneter veganer und vegetarischer Küche. Dann nochmals zum Besucherzentrum des Bundespresseamtes, um sich über die Christiliche Initiative Romero zu informieren, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Labels zu hinterfragen und offenzulegen.

Die Rückfahrt mit dem Zug verlief problemlos.

Fazit: Ich kann allen nur raten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, eine solche Fahrt mitzumachen, die Gelegenheit beim Schopf zu packen. Es gibt viel Interessantes über Politik und Berlin kennenzulernen!

Berlin Mai/Juni 2018

Zwecks Feier-/Brücken-und sonstigen Tagen wurde eine Städtereise nach Berlin anberaumt. 4 Tage, 3 Übernachtungen, ohne großes Programm, einfach so. Über booking.com wurde eine günstige Unterkunft gesucht und auch gefunden: das Havel Lodge Hotel in Tegelort. Nicht wirklich zentral gelegen, aber auch mit den Öffentlichen gut zu erreichen. Und mit 156 € für drei Übernachtungen auch nicht überteuert. Für zusätzlich 6,75 € pro Person gibts auch noch Frühstück.

Zimmer sauber, alles unkompliziert, alles gut.

Das Problem bei der Stadt Berlin ist, dass sie relativ groß ist. In Schnäppchenjägermanier hatte ich mich auf die Stadt vorbereitet und einige Gutscheine für Restaurants bei Dailydeal erstanden. Allerdings habe ich nicht auf die Erreichbarkeit bzw. Entfernungen geachtet, was dazu geführt hat, dass wir teilweise eine Stunde unterwegs waren, um zum Restaurant zu kommen, was ums allerdings nicht viel ausmachte, wir hatten ja Zeit und haben so auch Teile von Berlin gesehen, die man sonst nicht so besucht. Oder wer fährt schon bewusst nach Steglitz?

Sehr gut gefallen hat uns die 7-Seen-Rundfahrt ab Spandau, 3,5 Stunden auf dem Wasser unterwegs.

Fazit: Es waren schöne Tage in Berlin. Wir würden allerdings die Anreise nicht mehr mit dem Auto machen, dafür wird derzeit zuviel auf deutschen Straßen gebaut.

Foto-Fund

Ich bin gerade dabei, die analogen Fotos zu digitalisieren. Dabei findet man das eine oder andere Interessante, von dem man nicht mehr wußte, dass man es hat 🙂

So zum Beispiel diese Fotos einer tunesischen Schreinerei 1994:

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Juli 2017: Gardasee und Verona

Mit Tchibo-Reisen im Juli an den Gardasee – das war das, was wir uns im Winter aus dem damals aktuellen Prospekt ausgesucht hatten. Eigenanreise, ein nettes, kleines Hotel direkt am See, drei Übernachtungen, Italien genießen. Also gebucht.

Kurz darauf fällt Susanne ein, dass wir ja auch noch in die Arena di Verona gehen könnten, wenn etwas Interessantes gespielt werden würde. Das hätte sie schon lange vor und wenn man doch in der Nähe wäre …

Also Spielplan angesehen und festgestellt, dass am Samstag unseres Aufenthalts „Madame Butterfly“ gespielt wird. Also Tickets der günstigsten Kategorie gebucht auf den Steintribünen, gegenüber der Bühne.

Mitte Juni haben wir die eigenanreise mit dem Auto hinterfragt und festgestellt, dass wir eigentlich keine Lust hattem, stundenlang im Auto zu sitzen, womöglich bei einer Bruthitze und auch noch in einem Stau und so informierte ich mich über mögliche Alternativen. Da bin ich auf eine Direktverbindung vom Flughafen Nürnberg nach Verona gestoßen, die genau zu unserer Hotelbuchung passte. Donnerstag ab Nürnberg hin, Sonntag ab Verona zurück. Flugdauer ca. 1 Stunde. Das klang interessant, wenn man bedenkt, dass die Fahrt bestimmt 8 Stunden dauern würde (wenn es keine großen Staus gibt). Einziges Manko des Fluges war, dass wir erst um 19:10 Uhr in Verona ankommen, was allerdings durch den späteren Rückflug (Abflug 19:35 Uhr in Verona) wieder wettgemacht wurde. So hätten wir auch noch den Sonntag als Urlaubstag zur Verfügung. Also noch den Flug und einen Mietwagen gebucht Typ Fiat 500 und gepannt auf den Urlaubstermin gefreut.

Abreise: entspannt. Der Flughafen Nürnberg ist wirklich unkompliziert, es gibt auch im Außenbereich schattige Plätze mit Parkbänken, wo man die Zeit bis zum Abflug überbrücken kann.

Flug: sehr schön, ein fast wolkenloser Flug, die Sitze bequem (also nicht so Eng gestellt wie seinerzeit bei dem Flug in die Türkei, wo die Kniescheiben am Vordersitz eingeklemmt wurden)

Verona: Gepäck eingesammelt, zur Mietwagenstation, Mietwagen übernommen, Navi programmiert und ab an den Gardasee nach Toscolano Maderno.

Hotel: ein schönes, kleines Hotel, das wohl 2015 renoviert wurde, das Zimmer modern und freundlich mit eigenem Pool, Parkplätzen, WLAN …

Unternehmungen: Freitag spontan eine Fahrt mit dem Boot auf die Isola del Garda gebucht. Halbstündige Fahrt mit Führung über die Insel. Nach einer ruhigen Fahrt auf der Insel angekommen und über die Geschichte der Insel und deren Bewohner eingeführt, anschließend die diversen Gärten und Teile des Palastes außen, aber auch innen besichtigt. Anschließend gab es als Erfrischung Wasser und Saft, Oliven und Käse, Weißbrot mit Olivenöl aus eigener Produktion und auch Weißwein, und zwar zu unserer Überraschung kostenlos. Das Angebot wurde gerne angenommen.

Nach der Rückkehr stand eher Entspannung am Pool, anschließend noch Weinkauf für den Abend an, den wir in einem kleinen Geschäft mit einem wahnsinnigen Ausblick getätigt haben:

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Samstag: Wir hatten uns im Vorfeld einen Parkplatz in einem Parkhaus in der Nähe der Arena di Verona reserviert und sind nach dem Frühstück in aller Ruhe nach Verona gefahren, um uns vor dem Opernbesuch die Stadt anzusehen. Was wir bei unserem Besuch nicht bedacht hatten waren folgende Tatsachen:

  • Es war heiß
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  • Es waren viele Menschen unterwegs
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  • Es war Samstag und deshalb wohl auch noch viele zum Shoppen unterwegs

Wir ließen es ruhig angehen und begannen Verona mit einem Getränk in einer Straßenbar, um anschließend ein wenig durch die Stadt zu schlendern (was sich allerdings teilweise anfühlte wie eine 50 km-Wanderung in einer Sauna).

Nach Kleidungswechsel beim Auto noch Nahrungsaufnahme zur Stärkung vor dem Opernbesuch in ein Restaurant mit Außenbestuhlung, was wir sehr genossen haben. Wir hatten uns im Vorfeld über die Regularien informiert und hier stand, dass man keine Speisen und Getränke mitnehmen durfte, obwohl es wohl gerade für die Plätze auf den Steintribünen normal war, dass man hier vor der Vorstellung ein Picknick veranstaltete. Dies wird wohl wegen der Sicherheit unterbunden bzw. reduziert.

Einlass für die Steintribünenplätze ist um 19 Uhr, also zwei Stunden vor Beginn der Aufführung. Da gerade die Plätze gegenüber der Bühne sehr begehrt sind, bildet sich hier schon eine halbe Stunde vor Einlassbeginn eine Schlange, der wir uns dann auch anschließen, um auch eine gute Sicht auf die Bühne zu haben. Natürlich hat gerade die Rentnertruppe, die direkt vor uns steht, mehrere Glasflaschen Rotwein und mehrere Bierflaschen (natürlich auch Glas) dabei, die in einer regen Unterhaltung zwischen Sicherheitsperonal in Italienisch und der Rentnertruppe auf Deutsch gehalten wurde, da die es nicht einsahen, die Flaschen, die sie wohl erst zuvor in einem Supermarkt vermutlich für teuer Geld erstanden haben, am Eingang zurückzulassen, was aber nicht anders ging.

Die Zeit bis zum Beginn der Aufführung vertrieben Bühnenbild, fröhlichem Zurückwinken bei winkenden Personen und so weiter. Die Steintribünen, die natürlich den ganzen Tag durch die Sonne erwärmt wurden, hielten übrigens die Wärme ausgezeichnet, also man konnte fast noch Spiegeleier braten, und das lange nach Einbruch der Dunkelheit.

Zu unserer Schande muß ich gestehen, dass wir  die Vorstellung nach dem ersten Akt abgebrochen haben. der Tag war zu heiß und anstrengend, die uns umgebenden Besucher zu störend (eine Dame hatte das Libretto in Textform dabei und las mit, und das mit einer LED-Taschenlampe beleuchtet. Dazu kam, dass sie mit ihrem Fächer hantierte, sodass in meinem Augenwinkel eine herrlicher Stroboskop-Effekt ankam.  Andere Besucher raschelten ständig mit ihren Papiereinkaufstüten. Die Texte zur Oper waren links und rechts seitlich zur Bühne auf großen Anzeigetafeln in Italienisch und englisch zum Mitlesen zu sehen, allerdings konnte man dann der Handlung auf der Bühne nicht mehr folgen, da man beides nicht gleichzeitig erfassen konnte. Fazit: es ist eine Erfahrung, die man gemacht haben sollte, allerdings reicht uns dieses eine Mal. Und dieses Fazit ist nicht das von mir, der ich ja kein großer Opernfan bin, sondern von Susanne, die gerne diese Veranstaltungsart besucht.

Einen großen Vorteil hatte der vorzeitige Abbruch: wir kamen bereits gegen 24 Uhr zurück ins Hotel und entkamen auch dem großen Gewusel am Ende der Vorstellung, da die Arena wohl bis zu 14000 Zuschauer fasst (es waren allerdings einige Sitzplätze frei, ich gehe mal von etwas über 10000 Besuchern aus).

Sonntag: Nach dem Auschecken mit der Fähre nach Torri del Benaco, anschließend nach Bardolino, dort gemütliches Ausklingen des Urlaubs, Rückfahrt zum Flughafen und Heimflug.

Ein schöner Kurzurlaub, viele interessante Eindrücke, werden wir wieder machen!