Elektrik

Nun ist er Geschichte, der Zähler- und Sicherungsplatz im 1. Stock. So sah er aus, als wir das Haus übernommen hatten:

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Nach dem gestrigen Samstag sieht die Stelle nun so aus:

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Wie ich finde, ein großer Fortschritt, zumindest für den Elektriker. Für den, der für das Verputzen der Wände zuständig ist, eher ein großer Rückschritt 😉

Neunhof

Es wird langsam immer gewisser: Wir werden nur noch eine bestimmte Zeit Nürnberger sein. Im Laufe des Jahres 2014 werden wir wohl ins Nürnberger Land umziehen, das Fundament für diese Tat wurde diese Woche mit dem Notarbesuch wegen eines Hauskaufes gelegt.

Die Neuigkeiten hierzu gibt es dann hier:

Neunhof

1970er Jahre

In den 1970er Jahren wurden Modernisierungsmaßnahmen durchgeführt. Die Hausfassade hinter ab der Eingangstüre mußte ersetzt werden, da sich dort der Kuhstall befand und durch die Ammoniakdämpfe das Mauerwerk marode war. Die Hopfengauben wurden entfernt. der ehemalige Schweinestall auf der rechten Seite wurde erneuert und aufgestockt, im Erdgeschoß führte die Tochter von Paul Engelhardt Anita einen Friseursalon. Der Salon wurd noch heuteallerdings unter anderer Leitung betrieben.

Belassen wurde der vordere Teil des Gebäudes, im Obergeschoss sind noch zwei alte Türen eingebaut.

Der Erbauer des Hauses, Friedrich Engelhardt, ein gesuchter Verbrecher?

Bekanntmachung

Der ledige Taglöhner Friedrich Engelhardt von Neunhof, k. Landgerichts Lauf, 19 Jahre alt, ist dringend verdächtig, dem Bauern Johann Sperber von Wolfsfelden, klg. Landgerichts Erlangen, in der Nacht vom 17. auf den 18. Januar d. Jrs. die nachbezeichneten Effecten durch Einsteigen entwendet zu haben.

Ich ersuche demnach um Spähe nach selben sowohl, als dem Engelhardt und Vorrführung des letzteren im Vertretungsfalle.

Fürth, den 1. März 1866

Der k. Untersuchungsrichter am k. Bezirksgerichte:

Danzer

Effectenbeschrieb:

  1. Eine eingehäusige silberne Spindeluhr mit Goldrand, weißem Zifferblatte, römischen Zahlen und Stahlzeiger, nebst einer viersträngigen silbernen Kette, früher Uhrkette und einem daranhängenden gelbmessingenem Schlüssel;
  2. ein Paar einballige neue klabslederne Halbstiefel, die Absätze mit Eisen beschlagen;
  3. ein Paar rindslederne, sogenannte Zischmenstiefel, die Röhren von schwarzem Kalbsleder;
  4. zwei Paar weißwollne Strumpfsocken;
  5. eine Tabakspfeife mit neusilberem Beschläg, porzelanenem Kopf, auf welchem die Stadt Bern ist und beinernem Rohr

Quelle: Bayerische Staatsbibiliothek

Das Original kann hier eingesehen werden.