04.05.2011

Heute hatten wir eine Großbaustelle. Auf einem Spielplatz wurde vor einiger Zeit festgestellt, dass einige Holzteile eines größeren Spielgeräts nicht mehr lange haltbar sind, deshalb sollten hier diese Bauteile ausgetauscht werden. Aufgrund der Lage des Spielgeräts und des Fallschutzkieses, das großräumig um das Spielgerät liegt, war es nicht möglich, mit einem Radlader oder ähnlichem die Türme, die auszutauschen waren, zu bewegen. Also wurde ein Autokran angemietet und mit diesem war es ein Leichtes, die schweren und sperrigen Teile an den dafür vorgesehenen Platz zu schaffen. Solche Dinge begeistern mich, vor allem, wenn alles funktioniert und ich auch noch weiß, wer dafür verantwortlich ist 😉

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Der erste Turm schwebt los

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… und passgenau in die Verankerung

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Alle drei Türme und das nötige Material am richtigen Ort.

Nach 1 1/2 Stunden Kranbetrieb sind die alten Türme beseitigt und die neuen Türme und das restliche Material da, wo es hingehört.

03.05.2011

Kilian hatte heute seinen ersten Konfi-Treff, er wird jetzt wohl öfter mal in die Kirche gehen 😉 Konfirmation ist dann im April 2012, mal sehen, was das wird.

Der Kampf gegen Stuttgart 21 geht weiter. Die Bahn hat nun zugegeben, dass es Probleme mit dem Grundwasser gibt. Ich hoffe immer noch, dass die Bahn von sich aus aus dem Projekt aussteigt und dieser unsägliche Bahnhof nicht gebaut wird. Es gibt genügend sinnvolle Projekte, die mit diesem Geld umzusetzen wären.

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Julius hat gestern sein Übertrittszeugnis erhalten. Jetzt heißt es nächste Woche Schulanmeldung und dann hoffen, dass er relativ problemlos das Gymi dann durchzieht. Es kommt irgendwann der Moment, da kann ich ihm nicht mehr weiterhelfen, wenn es nötig ist. Erstens war ich nur auf der Realschule und zweitens ist das schon lange her. Ich merke ja schon bei Pauline und Kilian, dass wir damals irgendwie anders gelernt haben und teilweise auch andere Inhalte hatten. Ob das jetzt besser ist, sei dahingestellt. Wenn ich so zurückblicke, war vieles nicht so verkehrt, wie ich es damals angesehen habe. Zumindest wurden Inhalte vermittelt, die heute noch im Kopf sind. Allein, wenn ich daran denke, wie Straßennamen oftmals auch von offizieller Seite falsch geschrieben werden, dabei gibt es doch so einfache und eindeutige Regeln.

 

02.05.2011

Ob bei uns jetzt dann doch die Lichter ausgehen? Es laufen von den 17 deutschen Atomkraftwerken nur noch 6! Vielleicht muß ich mir dann doch bald ein kleines Windkraftwerk zulegen, habe ich heute gesehen, zum Einspeisen in das eigene Stromnetz, mit Schuko-Stecker, wird einfach in eine freie Steckdose gesteckt und dann wird selbst eingespeist. Ob ich allerdings eine Aufstellgenehmigung dafür bekomme?

01.05.2011

Heute habe ich beschlossen, zum 11 Fantreffen von „Grachmusikoff“ am 9. Juli nach Bad Schussenried zu fahren. Ich bin ja schon sehr lange Fan von Grachmusikoff und habe es bisher noch nie geschafft, bei einem solchen Fantreffen dabeizusein. Und was mich noch reizt, ist das Finkenbachfestival am 19. und 20. August. Mal sehen, ob ich das auch noch schaffe 😉

So, aber jetzt kommt erst einmal die Lindenstraße und heute Abend ein Tatort aus Münster. das muß sein!

30.04.2011

Pauline ist gerade von einer Woche Praktikum in der „Mittagsbetreuung“, in der ihre Tante arbeitet, nach Hause gekommen. Eine Woche Praktikum in der Ferienbetreuung, mit Fußballspielen mit den Jungs, Basteln und so weiter. Völlig geschafft, aber froh, wieder daheim zu sein. Und sie hat mir ein Geschenk mitgebracht, das ich hier nicht verheimlichen möchte:

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Zur Verdeutlichung noch den Bauchbereich größer:

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Heute Abend werde ich dann mit Piet noch Gostenhof unsicher machen. Lecker Essen und ein paar Bierchen trinken muß schon mal sein, finde ich. Am Montag geht dann nach dieser kleinen Woche Urlaub das Arbeitsleben wieder weiter …

Ach ja, ich werde auch noch vier Bücher in und um den Palmengarten releasen, mal sehen, ob die Gostenhofer sich für Bookcrossing erwärmen können.

 

Die Kindheit

1965

Geboren im Wonnemonat Mai in Donauwörth, Nordschwabens freundlicher Mitte, als Heimgeburt. Das war seinerzeit eher der Normalfall. Zwei Brüder waren zu diesem Zeitpunkt schon vorhanden, Hermann (1961) und Peter (1962).

Angeblich war ich ein seltsames Kind, ich war wohl mit dabei, aber kann mich jetzt nicht direkt daran erinnern. Ich habe ständig geschlafen, teilweise mußte mich man zu den Mahlzeiten wecken, und wenn es im Kinderwagen zum Einkaufen oder zu einem Ausflug ging, brüllte ich angeblich wie am Spieß, bis ich wieder zuhause war (ein begnadeter Schläfer bin ich immer noch, aber das Getöse beim Weggehen hat sich dann irgendwann gelegt 😉 ).

Irgendwann gehts dann in den Städtischen Kindergarten „Schneegarten“. Daran habe ich relativ wenig Erinnerungen, also kann es nicht so schlimm gewesen sein.img027

 

Die Schulzeit

1971 – 1975: Grundschule

Eingeschult in Berg, und das als Donauwörther (traumatisierend). Nach diversen Rekonstruktionen wird vermutet, dass ich mit meiner jetzigen Schwägerin Brigitte die Schulbank drückte. Zu dieser Zeit waren sehr viele Kinder ausgelagert, da die Schulhäuser aus allen Nähten platzten.

Weiter ging es dann im Stadtkommandantenhaus in Donauwörth, jetzt die Stadtbücherei. Meine gesamte Grundschulzeit verbrachte ich in ausgelagerten Klassen (vermutlich traumatisierend).

In der vierten Klasse das Übertrittszeugnis für die Realschule geschafft, aber durch die Entscheidung der Eltern, die dagegen waren, dass ich direkt in die Realschule wechsle, gings erst einmal in die Hauptschule (traumatisierend).

1975 – 1978: Hauptschule

Übertritt von der Fünften Hauptschule in die Fünfte Realschule nicht geschafft (traumatisiert). Wieder ausgelagert, ein Jahr sogar in Zirgesheim (äußerst traumatisierend), ich wurde kein einziges Schuljahr in dem für mich vorgesehenen Schulgebäude beschult (traumatisierend?).

Endlich auch den Übertritt in der Tasche, endlich geht es aufwärts.

1978 – 1983: Realschule

Knabenrealschule Hl. Kreuz in Donauwörth (grundsätzlich traumatisierend), siebte Klasse. Eine von Patres geführte Schule, nur Jungs, einige davon im Internat, das Kloster Hl. Kreuz, das bis dahin auch die Schule war, untergebracht. Eine niegelnagelneue Schule, komplett ungebraucht. Die Lehrer sind allerdings die Alten geblieben, man hat schon im Vorfeld Übles vernommen.

Dann geht es darum, den Zweig zu wählen. Technisch oder Kaufmännisch? Also gut, kaufmännisch. Eines wurde bei dieser Wahl nicht bedacht: Das überaus wichtige Fach Steno (sehr traumatisierend). Mein Glück war, dass zu meinem Prüfungszeitpunkt die Prüfungsordnung dahingehend geändert wurde, dass man nicht mehr ein Diktat in Steno aufnehmen und dann mit der Maschine ins Reine schreiben mußte, nein, zu meinem Glück wurden die beiden Fächer Steno und Maschinenschreiben getrennt geprüft und ich glaube zusammen bewertet.

Die neunte Klasse war so spannend, dass ich sie mir dann gleich zweimal antuen mußte. Der Vorteil war, dass auch die Lehrer wechselten.

Irgendwann in der Realschule fing ich dann auch an, bei der Schülerzeitung mitzumachen, Layout, Artikel schreiben usw. Und das alles mit Schreibmaschine, Kopierer, Kleber und Schere! Ein interessantes Erlebnis war auch das Wochenendseminar der Thomas-Dehler-Stiftung in München für Schülerzeitungsmacher. Hier war ein Besuch des „Theater der Jugend“ auf dem Programm und damit verbunden ein Artikel über dieses und das dargebotene Stück. Nicht traumatisierend, sondern irgendwie prägend, trotz Thomas-Dehler-Institut.

In der 10. Klasse dann doch wieder ein Trauma, der erfolgreich abgelegte RW-Lehrer, der die alte Klasse zur Mittleren Reife geführt hatte, übernimmt nun ausnahmsweise noch unsere Klasse (wieder) (Trauma). Trotzdem die Mittlere Reife erfolgreich absolviert (Schnitt 2,5 in den Prüfungsfächern), am Ende noch der obligatorische Tanzkurs mit den Mädels von St. Ursula im Tanzhaus mit Abschlußball (insgesamt ein weiteres Trauma). Aber die reguläre Schulzeit nun zu Ende gebracht. Mal sehen, wie es weitergeht.