Salzburg und Salzkammergut 08.2020

Nachdem unser Pfingsturlaub bereits Corona zum Opfer gefallen ist und auch unser August-Urlaub nicht wie geplant durhgeführt werden konnte, entschlossen wir uns, ins benachbarte Ausland, in diesem Falle Österreich, zu fahren. Salzburg und Salzkammergut, insbesondere Mondsee, waren die Ziele.

Salzburg, gerade zur Festspielzeit normalerweise eine komplett überlaufene Stadt, präsentierte sich als touristisch begehbar, da gerade die Besucher aus Übersee und Asien dieses Jahr nicht hierher reisen konnten. Wie es sich für die Festspielzeit gehört, „residierten“ wir im Hotel Jedermann, nicht direkt im Zentrum, aber die Altstadt it fußläufig erreichbar. Kleines Hotel mit schönem Zimmer und angenehmer Atmosphäre. Die nächste Haltestelle des Oberleitungsbus (O-Bus) ein paar Schritte entfernt, und bei den Preisen für eine Tageskarte Öffis (4,20 € in der App pro Person) auch wirklich günstig.

Ausflug nach Hellbrunn mit dem Schiff auf der Salzach, Besichtigung der Wasserspiele, Rückfahrt mit einem alten Londoner Doppeldecker-Bus.

Am Donnerstag dann weiter ins Salzkammergut nach Mondsee am Mondsee. Hier haben wir uns in die Seepension Hemetsberger eingemietet. Die Familie betreibt neben der Pension noch einen Bootsverleih und die Mondseeschifffahrt. Haus direkt am See mit einem schönen Ausblick.

Eine Mondseefahrt in den Sonnenuntergang mit leckerem warmgeräuchertem Seibling stand am Freitag auf dem Programm.

Da nicht weit entfernt, haben wir uns auch dazu hinreißen lassen, den Wolfgangsee zu besuchen.

Grenzwertige Architektur, Touristenmassen, Schaufelraddampfer. Das sind die drei Dinge, die uns hier in Erinnerung bleiben.

Ein schöner, entspannter Urlaub im Nachbarland.

Ägypten – Hurgada im November/Dezember 2019

Zum Jahresende Entspannung im Warmen – das war der Plan, als es hieß, Susanne solle noch ihren Resturlaub in 2019 einbringen. Da ich auch noch Urlaub hatte, planten wir gemeinsam. Ein erreichbares Ziel, an dem es Ende November/Anfang Dezember noch warm ist – da fällt einem natprlich Ägypten ein. Uns wurde das Dana Beach Resort in Hurgada empfohlen. So ist dann die Wahl auch darauf gefallen. Ein finanzierbares Abgebot gesucht und bei TUI gefunden. 10 Tage ab Flughafen Nürnberg.Abflug 28.11., Rückkehr 08.12.

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Dana Beach Resort (Foto: Homepage des Hotelresorts)

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Dana Beach Resort (Foto: Homepage des Hotelresorts)

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Dana Beach Resort Halle – Lobby (Foto: Homepage des Hotelresorts)

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Dana Beach Resort Strand (Foto: Homepage des Hotelresorts)

Die Anreise verlief unkompliziert mit einem TUI-eigenen Flieger. Beinfreiheit auch beim Normalsitz ausreichend. Verpflegung muss extra gebucht und bezahlt werden.

Ankunft am Flughafen in Hurgada. Einreiseformular ausgefüllt in der Tasche. Unsere Visa haben wir bereits im Vorfeld online beantragt und erhalten. So konnten wir den Run auf die Bankschalter vermeiden. Die Kosten sind die gleichen. Unsere Erfahrung: Das Visa wird nicht geprüft, es geht hier nur um eine Möglichkeit der Devisen-Generierung. Am TUI-Schalter noch ein weiteres Formular zum Ausfüllen ausgehändigt bekommen, dort wird ein mitgebrachtes Passbild angetackert, damit geht es zur Passkontrolle. Die Einreiseformulare werden ungesehen eingesammelt und gestapelt, der Ausweis geprüft Visum gestempelt und weiter gehts. Nochmals eine Ausweiskontrolle und dann zum Gepäckband, danach hinaus zu den Reiseanbieter-Hütten, um die weiteren Infos und den Transfer-Bus zu bekommen.

Nach kurzer Wartezeit Abfahrt zu den Hotels, nach ca. 20 Minuten wurden wir abgeliefert. Freundlicher Empfang am Hotel, in die Halle geführt und zur Rezeption gebracht, um die Formalitäten zu erledigen. Anschließend wurden wir mit dem Gepäck zu unserem Zimmer gebracht.

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Zimmer mit zwei Einzelbetten, großem Schrank

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Zimmer

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Dusche im XXXXXXL-Format

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Bad

Erster Eindruck: sauberes, geräumiges Zimmer mit riesigem Bad, mit Balkon, Betten bequem, Schrank sehr groß. Ich würde sagen: das ist richtig Klasse, so kann der Urlaub weitergehen.

Abends in eines von sechs Restaurants zum Essen. Auswahl sehr gut, Essen ebenso. Personal sehr nett und zuvorkommend.

Zum Ausklingn des Tages kann man noch in eine täglich wechselnde Show gehen oder bei Live-Musik das Tanzbein schwingen (was ja nicht so ganz mein Fall ist :-))

Nach einem reichhaltigen Frühstück (von 5 bis 11 Uhr möglich) mit dem Bötchen zum Stand, um Meeresluft zu schnuppern. Auch hier alles sauber.

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Rotes Meer, vom hoteleigenen Strand fotografiert

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Susanne und Tom am Strand

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Sonnenuntergang vom Balkon des Hotelzimmers aus

Natürlich haben wir auch einen Ausflug gebucht: ein Bootsausflug. Wir wurden früh vom Hotel abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort bestiegen wir mit einer kleinen Gruppe das Boot und schipperten los, erst zu einem Strand in einem Naturschutzreservat, anschließend zwei Schnorchelstopps, die von den meisten Mitfahrern rege genutzt wurden.

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Bootsausflug

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Ägyptische Weihnachtsbeleuchtung

Insgesamt ein ruhiger, erholsamer Urlaub mit der Erkenntnis, dass wir keine typischen Pauschaltouristen sind und in Zukunft auf solche Urlaube verzichten können, was aber vermutlich an uns liegt.

2019 im Juni Südfrankreich – Avignon

Unser erster AirBnB-Urlaub führt uns nach Südfrankreich, nach Avignon. Ich habe viele gute Erinnerungen an Avignon, dort war ich vor ca. 30 – 35 Jahren mehrere Male.

Unserem Alter entsprechend wurde die Anreise in zwei Etappen geplant, mit Übernachtung nahe Bern.

Unser Reisemobil für Südfrankreich

Gepackter Kofferraum für 2 Personen eine Woche – ein Raumwunder

Anfahrt teilweise mit Starkregen, aber im Großen und Ganzen problemlos.

Das gebuchte Zimmer nahe Bern entsprach nicht ganz dem, was wir uns erwartet hatten. Da das gebuchte Zimmer wohl nicht verfügbar war, wurden wir in ein Kellerzimmer mit nackten Betonwänden und ohne Tageslicht verfrachtet. Ein nicht so toller Start in unsere AirBnB-Tour, aber für eine Nacht ging es …

Am zweiten Tag dann Weiterreise nach Avignon bei gutem Wetter und relativ freien Straßen. Unser Appartement liegt direkt in der Altstadt, nur wenige Hundert Meter vom Papstpalast entfernt. Auf Anraten der Vermieterin haben wir am kostenlosen Großparkplatz vor den Toren der Altstadt geparkt und sind in zehn Minuten zur Unterkunft gelaufen. Schlüssel war in einer Schlüsselbox hinterlegt, und so stand dem Einzug nichts mehr im Wege.

Uns erwartete ein liebevoll eingerichtetes Appartement mit Küchenzeile, Esstisch, Doppelbett, eigenem Bad, alles sehr schön und sauber. Ein Ort zum Wohlfühlen.

Gasse in Avignon

Nach dem Auspacken wurde erst einmal die nähere Umgebung erkundet, der City-Supermarkt um die Ecke besucht (lt. Google hatte dieser allerdings bereits Sonntags ab 13 Uhr geschlossen, aber lt. Schild im Schaufenster bis 20 Uhr geöffnet) und beim Steh-Inder eine Abendmahlzeit eingenommen.

Montags nach dem Frühstück erst nochmal zum Auto und mit dem dort abfahrenden Minibus bis in die Innenstadt gefahren (bis fast zu unserer Unterkunft übrigens kostenfrei, was uns die Schlepperei, wenn wir das schon einen Tag vorher gewusst hätten, deutlich vereinfacht hätte). Anschließend durch die Gassen und Straßen gewandert, in einem Café gerastet und dann weiter zum Papstpalast.

Straßenmalerei

Die Künstler bei der Arbeit – Vorbereitungen für das große Festival im Juli

Beweisfoto: ich in Avignon

Papstpalast: die Geschichte des Papstpalastes in Avignon werde ich hier nicht niederschreiben, dafür gibt es einschlägige Wissensseiten im Internet.

Blick vom Papstpalast

Blick vom Papstpalast

Besichtigung des Inneren mit Multimedia-Tablet. Sehr gewöhnungsbedürftig, da die Einweisung sehr kurz (hier wird die Sprache eingestellt, da wird das Video abgespielt …). Nach längerem Probieren dann doch hinter die Funktionen gekommen, auch die Navigation in den Räumen begriffen. Es mag vielleicht altmodisch klingen, aber eine Führung mit einem kompetenten Mitarbeiter in Natura ist mir da eigentlich lieber …

Marienstatue

Haus unterhalb des Papstpalastes – so kann man einen maroden Balkon auch abfangen …

Abendessen, gemütlich nach Hause, die Stühle auf die Straße gestellt und in aller Ruhe Weißwein getrunken – das hat den Nachbarn gefallen und wir wurden immer wieder freundlich gegrüßt.

Nächster Programmpunkt für die Provence: Besuch eines Lavendelfeldes. Natürlich nicht irgendeines Lavendelfeldes, sondern eines der bekanntesten. Natürlich sind nicht nur wir aud die Idee gekommen, sondern auch auch hunderte Andere, unter anderem ganze Busladungen voll.

Lavendel

Lavendelfeld

Kloster hinter dem Lavendelfeld

Parkende Autos beim Kloster

Menschenmassen auf dem Weg

Dritter Tag: Touristenprogramm: Pont de Avignon und Stadtrundfahrt

Pont de Avignon

Papstpalast

Platane

Bei knapp 40 Grad wünscht man sich, ein solcher Baumstamm zu sein

Vierter Tag: Oje, ist das heiß! So ließen wir den Tag ruhig angehen, ein der großen Markthalle, anschließend Café-Besuch und Rhone-Schifffahrt.

Hausboot an der Rhone

Pont d‘ Avignon

Französisches Schild mit deutschem Text – eine Seltenheit

Notausgang

Anzeige der Wetter-App am Donnerstag

Um der angesagten Hitze von ca. 45 Grad eventuell zu entgehen, fuhren wir ans Meer. Unser Ziel: Saines Maries de la Mer, ca. 80 km von Avignon entfernt. Es war dort wohl ähnlich heiß, aber durch den Wind, der vom Meer kam, spürte es sich deutlich angenehmer an.

Das Meer

Kirchturm mit Glocke

Ich war im Meer

Doppeltes Selfie

Abreise am Samstag, wie geplant, allerdings haben wir die Zwischenstation storniert und wollen am Stück nach Hause fahren.

Fazit: plane nie im August des Vorjahres einen Urlaub für die heißeste Juniwoche des darauffolgenden Jahres. Es hätte ein noch entspannterer Urlaub werden können, wenn es um 10 Grad kühler gewesen wäre. Aber trotzdem war der Urlaub und Avignon die Reise wert.

Budapest im Mai 2019

Zur Ausnutzung des Feiertags am 1. Mai wurde eine Reise nach Budapest geplant und durchgeführt.

Ich war schon einmal vor ca. 40 Jahren, damals mit meinen Eltern dort, hatte allerdings kam mehr Erinnerungen daran. Also eigentlich eine Reise ins Unbekannte.

Als Unterkunft haben wir uns das Central Green Hotel in der Nähe des Heldenplatzes, mit guter öffentlicher Anbindung, aber trotzdem ruhiger Lage ausgesucht. 256 € für vier Übernachtungen mit Frühstück ist nicht zu teuer, das Frühstück allerdings ausbaufähig. Betten bequem, Zimmer sauber, Service nett und zuvorkommend.

1. Mai:

Anreise Nürnberg-Budapest per Flieger, anschließend mit Bus und Metro 1, einer der ältesten U-Bahnen der Welt, zum Hotel. Anschließend zum Stadtwäldchen, dort fand eine große Familienveranstaltung zum 1. Mai statt. Das Stadtwäldchen ist ein großes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt.

Zum Abschluss des Tages durften wir noch beobachten, wie ein Polizeifahrzeug, das den ganzen Tag zur Absicherung einer Veranstaltung auf der Straße stand, abgeschleppt werden musste.

2. Mai:

Planlos lassen wir uns in die Stadt treiben und sehen uns als erstes die große Markthalle an. Hier gibt es neben Lebensmitteln natürlich auch die typischen Souvenirs käuflich zu erwerben.

Anschließend Richtung Fischerbastei, die wir uns angesichts der Massen, die an den Kartenschaltern standen, nur von außen betrachtet haben. Dafür gingen wir ins Café Ruszwurm, was deutlich besser für unser Wohlbefinden war.

Für den Rückweg nach unten Wählten wir die Standseilbahn, die allerdings,für die kurze,Strecke meines Erachtens zu teuer ist.

3. Mai:

Erst ein wenig Shopping, dann mit dem Schwimmbus „River Ride“ eine Stadtrundfahrt zu Lande und zu Wasser. Knappe 2 Stunden für knapp 30 Euro, muss nicht sein, ist aber mal etwas anderes.

4. Mai:

Noch ein planloser Tag, treiben lassen in der ungarischen Hauptstadt, bei teilweisem Regenwetter. Katzencafé, Stefanskirche, der dicke Polizist, und zu guter Letzt noch das Budapest Eye, das Riesenrad.

5. Mai:

Abreise bei Regenwetter, das „perfekte“ Reisewetter.

Budapest ist auf jeden Fall eine Reise wert, was allerdings stört, sind die Touristenmassen 😎

Was allerdings ein Problem unseres digitalen Zeitalters ist: man findet kaum mehr eine Gaststätte, die nicht über eines der zahlreichen Bewertungsportale empfohlen (oder eben nicht) wurde und man findet kaum mehr eine ursprüngliche bezahlbare Gaststätte, die nicht jeden Abend ausgebucht ist.

Bulgarien Sonnenstrand 2018

Jahresurlaub. Unser Entschluss stand fest. Wir fahren dieses Jahr nach Bulgarien an den Sonnenstrand. Gebucht über Neckermann,Hotel Mena Palace, Landeskathegorie 4 Sterne, All inclusive.

Geplanter Abflug ab Nürnberg 6:00 Uhr. Bereits im Vorfeld alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit wir auch gut an den Flughafen kommen (mit Öffentlichen schlecht möglich, wenn man 2 Stunden vor Abflug am Flughafen sein soll), dann die große Überraschung, als die Reiseunterlagen kamen: Abflug 14:10 Uhr. Alle Planungen und Überlegungen umsonst und flugs umgeplant.

Flug mit Germania (da gibts sogar einen Snack und Getränke) nach Burgas und dann weiter mit dem Kleinbus ins Hotel. Einchecken und rauf in den vierten Stock ins Zimmer.

Flug nach Burgas

Flughafen Burgas, Gepäckausgabe

Hotel Mena Palace, gegenüber Casino

Bulgarien kenne ich bisher nur aus dem Transitverkehr vor ca. 35 Jahren auf unserer Tour in die Türkei, also eigentlich garnicht. Ca. 1/3 so groß wie Deutschland , 7 Millionen Einwohner, davon geschätzt 2 Millionen außer Landes zum Arbeiten. Auf der Fahrt ins Hotel sind viele Bauruinen aufgefallen, die wohl nie zu Ende gebaut werden.

Dialog im Fahrstuhl: Entschuldigung, haben Sie einen Sonnenbrand? Nein, wir hatten Kirmes.

Wir sind wohl in der letzten Hotelwoche am Sonnenstrand. Die meisten Hotels schließen nach Aussage der Reiseleiterin wohl am 30. September, sie war sehr überrascht, dass einige doch erst im Oktober zurückreisen.

Nach kurzer Bedenkphase haben wir uns entschlossen, einen geführten Ausflug mitzumachen. Ziel: Sozopol und Ropotamo mit Fahrt auf einer Katamaran-Fähre.

9 Uhr Abholung an einer Bushaltestelle in der Nähe des Hotels, dort hatte die deutschsprachige Reiseleitung auch schon die schlechte Botschaft: Die Bootsfahrt mit der Fähre müsse aufgrund zu hohem Wellengangs ausfallen und wir fahren beide Strecken mit dem Bus. Nach längeren Diskussionen hauptsächlich von anderen Mitfahrern mit der Reiseleitung ging es dann los. Unterwegs erfuhren wir viel (hauptsächlich von der englischsprachigen Reiseleitung) über Land und Leute. Eine Pinkelpause an einer sehr beschaulichen Tankstelle nach Burgas und schon waren wir in Sozopol. Dort wurden wir durch den Ort geführt und einige Stationen eingehend erklärt. Mittagessen (im Preis inbegriffen) mit schönem Meerblick, anschließend noch gut eine Stunde Freizeit, um durch den Ort zu bummeln.

Anschließend ging es weiter zum Fluss Ropotamo, hier stand eine Bootsfahrt auf dem Programm. Natur, Vögel und Schildkröten waren hier zu sehen.

Die Rückfahrt führte uns dann nicht wieder auf der Umgehungsstraße um Burgas, sondern durch die Stadt hindurch wieder zu einer beschaulichen Tankstelle, um dort zu rasten und sich fitzumachen für den Rest der Rückreise.

Alles in Allem ein lohnenswerter Ausflug, die Fahrt mit dem Katamaran haben wir nicht unbedingt vermisst.

Den ersten nicht so schönen Tag begannen wir faul und sind erst nachmittags mit dem Bus nach Nessebar gefahren. Ticketpreis 1,30 Leva, umgerechnet ca. 70 Cent.

Eine schöne Altstadt, auch wenn es bei uns verregnet war. Beim stärksten Regen entschlossen wir uns, uns in einer Taverne niederzulassen. Nachdem wir uns gestärkt haben, gingen wir die Schnellbesichtigung der Altstadt weiter an, bis wir an einem Taschenladen, der nicht wie üblich die die Plagiate von Guess, Gucci und Konsortien führte, sondern eigene Designs. Eine Tasche hatte es Susanne sehr angetan, was dazu führte, dass wir mit weniger Geld, aber einer Tasche mehr das Geschäft verließen.

Fränkische Schweiz Museum

Bei schönstem Ausflugswetter haben wir uns heute aufgemacht ins Fränkische Schweiz Museum nach Tüchersfeld bei Pottenstein.

Berlin 20. – 22.06.2018

Und schon wieder Berlin. Diesmal wieder eine Fahrt auf Einladung eines Bundestagsabgeordneten. Organisiert, finanziert und durchgeführt werden diese Fahrten vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung.

Diesmal waren wir auf Einladung von Uwe Kekeritz, Grünen-Abgeordneter aus dem Wahlkreis Fürth in Berlin. Die Anreise für die 50-köpfige Gruppe lief ab Fürth über Bamberg (mit dem Regionalexpress) und dann weiter mit dem ICE nach Berlin Hauptbahnhof, wo wir mit einem Bus und einer Mitarbeiterin des Besucherdienstes abgeholt und erst einmal zum Essen gebracht wurden. Die Restaurants werden vom Presse- und Informationsamt ausgewählt, diese werden, so wurde uns das mitgeteilt, ausgeschrieben. Anschließend Stadtrundfahrt (Teil 1) durch das politische Berlin mit interessanten Hintergrundinfos.

Im Paul-Löbe-Haus, einem Funktionsgebäude des Bundestags, trafen wir eine Mitarbeiterin der Welthungerhilfe, die uns nach einer kurzen Präsentation auch Rede und Antwort stand.

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Aktenablage in der Herrentoilette im Paul-Löbe-Haus

Anschließend Fahrt ins Hotel und zum Abendessen, danach Freizeit, die wir in der Nähe der Frankfurter Allee im Aussenbereich eines indischen Lokals verbrachten, indem wir günstige Cocktails schlürften 🙂

Am Donnerstag sehr früh zum Bundestag, hier gab es auf der Besuchertribüne des Plenarsaals eine Einführung in die Arbeit des Bundestags. Ein Besuch der Kuppel durfte nicht fehlen.

Da ein Termin mit einer NGO verschoben werden musste, wurden wir in die Nähe des Hackischen Markts gebracht, da dort unser Mittagessen war, um dort eine wenig freie Zeit zu verbringen. Danach ging es zum Besucherzentrum des Bundespresseamtes zur diskussion mit Uwe Kekeritz. Sehr interessant, sehr anregend und informativ.

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Rednerpult als Fotoobjekt im Besucherzentrum

Abendessen in Moabit im Restaurant Gianni, das sehr zu empfehlen ist. Wir haben uns hier sehr wohl gefühlt.

Freitag Check out im Hotel und anschließend zu einem Informationsgespräch zum BMWi (Bundesministerium für Wirtschaft und Energie), Mittagessen im Restaurant Samadhi, das ich schon von der Fahrt von vor sieben Jahren kannte, mit ausgezeichneter veganer und vegetarischer Küche. Dann nochmals zum Besucherzentrum des Bundespresseamtes, um sich über die Christiliche Initiative Romero zu informieren, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, Labels zu hinterfragen und offenzulegen.

Die Rückfahrt mit dem Zug verlief problemlos.

Fazit: Ich kann allen nur raten, wenn sich die Gelegenheit ergibt, eine solche Fahrt mitzumachen, die Gelegenheit beim Schopf zu packen. Es gibt viel Interessantes über Politik und Berlin kennenzulernen!

Berlin Mai/Juni 2018

Zwecks Feier-/Brücken-und sonstigen Tagen wurde eine Städtereise nach Berlin anberaumt. 4 Tage, 3 Übernachtungen, ohne großes Programm, einfach so. Über booking.com wurde eine günstige Unterkunft gesucht und auch gefunden: das Havel Lodge Hotel in Tegelort. Nicht wirklich zentral gelegen, aber auch mit den Öffentlichen gut zu erreichen. Und mit 156 € für drei Übernachtungen auch nicht überteuert. Für zusätzlich 6,75 € pro Person gibts auch noch Frühstück.

Zimmer sauber, alles unkompliziert, alles gut.

Das Problem bei der Stadt Berlin ist, dass sie relativ groß ist. In Schnäppchenjägermanier hatte ich mich auf die Stadt vorbereitet und einige Gutscheine für Restaurants bei Dailydeal erstanden. Allerdings habe ich nicht auf die Erreichbarkeit bzw. Entfernungen geachtet, was dazu geführt hat, dass wir teilweise eine Stunde unterwegs waren, um zum Restaurant zu kommen, was ums allerdings nicht viel ausmachte, wir hatten ja Zeit und haben so auch Teile von Berlin gesehen, die man sonst nicht so besucht. Oder wer fährt schon bewusst nach Steglitz?

Sehr gut gefallen hat uns die 7-Seen-Rundfahrt ab Spandau, 3,5 Stunden auf dem Wasser unterwegs.

Fazit: Es waren schöne Tage in Berlin. Wir würden allerdings die Anreise nicht mehr mit dem Auto machen, dafür wird derzeit zuviel auf deutschen Straßen gebaut.

Wien im Februar 2018

Mal wieder eine Städtereise, die wohl für 2017 geplant war, aber aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden musste. Also traten wir diese Ende Februar 2018 an. Anreise mit dem eigenen Auto, Unterkunft: das Fourside Hotel Vienna City Center. Eigentlich hatten wir ja einen Gutschein für ein anderes Hotel, nämlich für das Tourotel Mariahilf Wien, aber nach eigenen Recherchen ist dies wohl derzeit geschlossen, sodass der mittlerweilige Betreiber uns auf ein anderes seiner Hotels umgebucht hatte.

Zimmer sauber, ausreichend geräumig, einziges Manko ist der geringe Platz zwischen Bett und Fernseher (wenn die Person, die die hintere Betthälfte belegt, Nachts auf die Toilette muss, sollte aufpassen, dass der Fernseher an der Wand bleibt).

Am Anreisetag Freitag haben wir als Erstes eine Fahrt mit der Vienna Ring Tram gewagt, Abfahrt ab Schwedenplatz, um einen ersten Eindruck der Austria-Metropole zu bekommen. Im Großen und Ganzen eine interessante Fahrt, um die Prachtbauten des „Rings“ kennenzulernen.

Anschließend suchten wir aufgrund von klappernden Magenwänden nach einem Restaurant, das diesem abhelfen könnte, und das zu moderaten Preisen. Durch Zufall ist uns das durchaus stationäre Cafe Restaurant Hummel in der Josefstädter Straße 66 über den Weg gelaufen, das nach kurzem Studium der Speisekarte vor der Tür von uns auserwählt wurde, unseren Hunger stillen zu dürfen.

Dass Lokal wird wohl hauptsächlich von Stammgästen besucht, trotzdem wurden wir als offensichtliche Touristen herzlich aufgenommen und auch bedient. Die von uns auserwählten Speisen und Getränke wurden nach Order zügig und freundlich angeliefert, der ausgewählte Flaschenwein nach Verkostung als gut befunden.

Für zwei Hauptgerichte, 1 Flasche Wein und 1 Flasche Wasser knapp 40 € bezahlt, was in keinster Weise als zuviel erachtet wurde, hatten wir uns doch anschließend der sportlichen Betätigung verschrieben: wir suchten das Café Weingartner in der Goldschlagerstraße 6 auf, eine lt. Internet als Billardcafé bezeichnete Lokalität. Als wir allerdings die dort stehenden Billardtische sahen, zweifelten wir an dieser Sportart.

Im Café Weingartner wird Carambolage gespielt, was sich deutlich vom als Billard bei uns unterscheidet. Es gibt drei Kugeln und geschlossene Banden. Ein Spieler spielt immer mit der weißen Kugel, der Gegner immer mit der gelben Kugel. Wer am Stoß ist, muss mit seiner die beiden andern Kugeln treffen, und zwar mit einem Stoß. Dann bekommt man einen Punkt und darf solange, bis man keinen Punkt mehr macht.

Für uns als „hinundWieder-Pool-Spieler“ war das durchaus eine neue Erfahrung, die allerdings sehr reizvoll war und sehr viel Spaß gemacht hatte. Sobald Kind 2 das Zimmer freigibt, wird dort ein Carambol-Tisch aufgestellt!

Samstag:

Frühstück im Hotel, Besuch des der Jahreszeit und dem eisigen Wind geschuldeten nicht übermäßig beschickten Flohmarkt beim Naschmarkt, anschließend Touriprogramm Schifffahrt ab Schwedenplatz (man sieht sehr viele Graffitti, aber sonst nicht viel). Riesenradfahrt am Prater ist Pflicht!

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Leider hatte das Schweizerhaus geschlossen, sonst hätte es eine leckere Stölzn gegeben!

Als kulturelles Highlight für das Wochenende war der Besuch einer Vorstellung der „Zauberflöte“ geplant. Wir hatten Glück und konnten tatsächlich einer Aufführung beiwohnen! Wir haben die Darbietung im Marionettentheater Schönbrunn sehr genossen und können diese bedingungslos weiterempfehlen!

Am Sonntag ließen wir es ruhig angehen und sind nach dem Frühstück einfach so mit den Öffentlichen herumgefahren und haben die Stadt auf uns wirken lassen. Nach einem Abendessen in einem mexikanischen Restaurant ließen wir den Sonntag ruhig ausklingen.

Am Montag nach dem Frühstück auschecken, danach nochmals in die Innenstadt, wir wollten nach einer Mütze für mich sehen, dieser Kauf endete bei zwei Mützen für mich und einem Hut und einer Mütze für Susanne 🙂

Anschließend noch ein Besuch beim Weinhaus Figlmüller, um dort ein Schnitzel zu essen (wir hatten im Vorfeld einen Tisch reserviert, was durchaus empfehlenswert ist).

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Fazit: Wien ist immer eine Reise wert, und es wird nicht unsere letzte gewesen sein …