Wien im Februar 2018

Mal wieder eine Städtereise, die wohl für 2017 geplant war, aber aus gesundheitlichen Gründen verschoben werden musste. Also traten wir diese Ende Februar 2018 an. Anreise mit dem eigenen Auto, Unterkunft: das Fourside Hotel Vienna City Center. Eigentlich hatten wir ja einen Gutschein für ein anderes Hotel, nämlich für das Tourotel Mariahilf Wien, aber nach eigenen Recherchen ist dies wohl derzeit geschlossen, sodass der mittlerweilige Betreiber uns auf ein anderes seiner Hotels umgebucht hatte.

Zimmer sauber, ausreichend geräumig, einziges Manko ist der geringe Platz zwischen Bett und Fernseher (wenn die Person, die die hintere Betthälfte belegt, Nachts auf die Toilette muss, sollte aufpassen, dass der Fernseher an der Wand bleibt).

Am Anreisetag Freitag haben wir als Erstes eine Fahrt mit der Vienna Ring Tram gewagt, Abfahrt ab Schwedenplatz, um einen ersten Eindruck der Austria-Metropole zu bekommen. Im Großen und Ganzen eine interessante Fahrt, um die Prachtbauten des „Rings“ kennenzulernen.

Anschließend suchten wir aufgrund von klappernden Magenwänden nach einem Restaurant, das diesem abhelfen könnte, und das zu moderaten Preisen. Durch Zufall ist uns das durchaus stationäre Cafe Restaurant Hummel in der Josefstädter Straße 66 über den Weg gelaufen, das nach kurzem Studium der Speisekarte vor der Tür von uns auserwählt wurde, unseren Hunger stillen zu dürfen.

Dass Lokal wird wohl hauptsächlich von Stammgästen besucht, trotzdem wurden wir als offensichtliche Touristen herzlich aufgenommen und auch bedient. Die von uns auserwählten Speisen und Getränke wurden nach Order zügig und freundlich angeliefert, der ausgewählte Flaschenwein nach Verkostung als gut befunden.

Für zwei Hauptgerichte, 1 Flasche Wein und 1 Flasche Wasser knapp 40 € bezahlt, was in keinster Weise als zuviel erachtet wurde, hatten wir uns doch anschließend der sportlichen Betätigung verschrieben: wir suchten das Café Weingartner in der Goldschlagerstraße 6 auf, eine lt. Internet als Billardcafé bezeichnete Lokalität. Als wir allerdings die dort stehenden Billardtische sahen, zweifelten wir an dieser Sportart.

Im Café Weingartner wird Carambolage gespielt, was sich deutlich vom als Billard bei uns unterscheidet. Es gibt drei Kugeln und geschlossene Banden. Ein Spieler spielt immer mit der weißen Kugel, der Gegner immer mit der gelben Kugel. Wer am Stoß ist, muss mit seiner die beiden andern Kugeln treffen, und zwar mit einem Stoß. Dann bekommt man einen Punkt und darf solange, bis man keinen Punkt mehr macht.

Für uns als „hinundWieder-Pool-Spieler“ war das durchaus eine neue Erfahrung, die allerdings sehr reizvoll war und sehr viel Spaß gemacht hatte. Sobald Kind 2 das Zimmer freigibt, wird dort ein Carambol-Tisch aufgestellt!

Samstag:

Frühstück im Hotel, Besuch des der Jahreszeit und dem eisigen Wind geschuldeten nicht übermäßig beschickten Flohmarkt beim Naschmarkt, anschließend Touriprogramm Schifffahrt ab Schwedenplatz (man sieht sehr viele Graffitti, aber sonst nicht viel). Riesenradfahrt am Prater ist Pflicht!

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Leider hatte das Schweizerhaus geschlossen, sonst hätte es eine leckere Stölzn gegeben!

Als kulturelles Highlight für das Wochenende war der Besuch einer Vorstellung der „Zauberflöte“ geplant. Wir hatten Glück und konnten tatsächlich einer Aufführung beiwohnen! Wir haben die Darbietung im Marionettentheater Schönbrunn sehr genossen und können diese bedingungslos weiterempfehlen!

Am Sonntag ließen wir es ruhig angehen und sind nach dem Frühstück einfach so mit den Öffentlichen herumgefahren und haben die Stadt auf uns wirken lassen. Nach einem Abendessen in einem mexikanischen Restaurant ließen wir den Sonntag ruhig ausklingen.

Am Montag nach dem Frühstück auschecken, danach nochmals in die Innenstadt, wir wollten nach einer Mütze für mich sehen, dieser Kauf endete bei zwei Mützen für mich und einem Hut und einer Mütze für Susanne 🙂

Anschließend noch ein Besuch beim Weinhaus Figlmüller, um dort ein Schnitzel zu essen (wir hatten im Vorfeld einen Tisch reserviert, was durchaus empfehlenswert ist).

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Fazit: Wien ist immer eine Reise wert, und es wird nicht unsere letzte gewesen sein …

E-Mail von heute

Lieber geliebter,

Ich grüße dich im Namen des Herrn

Ich kann mir nicht vorstellen wie du dich fühlen wirst Sie einen plötzlichen Brief aus einem abgelegenen Land in der fernen Elfenbeinküste erhalten werden und wahrscheinlich von jemandem, mit dem Sie nicht gut verwandt sind. Ich appelliere an Sie, etwas Geduld zu üben und meinen Brief zu lesen Umgang mit Ihnen in dieser wichtigen Transaktion

Ich bin Frau Theresa Han, 65 Jahre alt, in der Elfenbeinküste, an Krebsleiden leidend. Ich war mit Herrn Johnson Han verheiratet, der bei der Regierung von Elfenbeinküste als Auftragnehmer tätig war, bevor er nach einigen Tagen im Krankenhaus starb

Mein verstorbener Ehemann hat die Summe von US$2,5 Millionen (zwei Millionen fünfhunderttausend USD) bei einer Bank in der Elfenbeinküste hinterlegt. Ich habe an Krebs gelitten. Kürzlich sagte mir mein Arzt, dass ich aufgrund der Krebserkrankungen, an denen ich leide, nur noch begrenzte Lebenstage habe. Ich möchte wissen, ob ich Ihnen vertrauen kann, diese Mittel für Wohltätigkeit / Waisenhaus zu verwenden, und 20 Prozent werden für Sie als Entschädigung sein

Ich habe diese Entscheidung getroffen, weil ich kein Kind habe, das dieses Geld erben würde, und mein Ehemann Verwandte sind bürgerliche und sehr wohlhabende Personen und ich möchte nicht, dass mein Ehemann hart verdientes Geld missbraucht wird

Bitte nehmen Sie Kontakt mit mir auf, damit ich Ihnen weitere Einzelheiten mitteilen kann und jede Verzögerung Ihrer Antwort mir Raum geben wird, eine weitere gute Person für diesen Zweck zu gewinnen

Warten auf Ihre dringende Antwort Mit Gott sind alle Dinge möglich

Deine Schwester in Christus

Frau Theresa Han

Neuzugang im Fuhrpark

Aufgrund eines Motorschadens mußte der Skoda Fabia kurzfristig ersetzt werden. Deshalb ist ein Kia Cee’d Kombi neuer Teil unseres Fuhrparks:

Urlaub

Kurzurlaub am Gardasee: