Probefahrt

Heute haben wir kurzfristig eine Probefahrt mit einem Auto gemacht, das es noch nicht gibt.

Wir waren bei Sonomotors in München bei einer Probefahrt mit einem Konzeptfahrzeug, dem Sion

Für die Umsetzung des Fahrzeugkonzepts wird gerade per Crowdfunding Geld eingesammelt, näheres dazu und zum Fahrzeug selbst hier:

http://sonomotors.com

Es wäre schön, wenn sich noch Unterstützer finden würden, ich finde das Konzept sehr gut und die Probefahrt lief ausgezeichnet!

Ägypten – Hurgada im November/Dezember 2019

Zum Jahresende Entspannung im Warmen – das war der Plan, als es hieß, Susanne solle noch ihren Resturlaub in 2019 einbringen. Da ich auch noch Urlaub hatte, planten wir gemeinsam. Ein erreichbares Ziel, an dem es Ende November/Anfang Dezember noch warm ist – da fällt einem natprlich Ägypten ein. Uns wurde das Dana Beach Resort in Hurgada empfohlen. So ist dann die Wahl auch darauf gefallen. Ein finanzierbares Abgebot gesucht und bei TUI gefunden. 10 Tage ab Flughafen Nürnberg.Abflug 28.11., Rückkehr 08.12.

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Dana Beach Resort (Foto: Homepage des Hotelresorts)

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Dana Beach Resort (Foto: Homepage des Hotelresorts)

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Dana Beach Resort Halle – Lobby (Foto: Homepage des Hotelresorts)

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Dana Beach Resort Strand (Foto: Homepage des Hotelresorts)

Die Anreise verlief unkompliziert mit einem TUI-eigenen Flieger. Beinfreiheit auch beim Normalsitz ausreichend. Verpflegung muss extra gebucht und bezahlt werden.

Ankunft am Flughafen in Hurgada. Einreiseformular ausgefüllt in der Tasche. Unsere Visa haben wir bereits im Vorfeld online beantragt und erhalten. So konnten wir den Run auf die Bankschalter vermeiden. Die Kosten sind die gleichen. Unsere Erfahrung: Das Visa wird nicht geprüft, es geht hier nur um eine Möglichkeit der Devisen-Generierung. Am TUI-Schalter noch ein weiteres Formular zum Ausfüllen ausgehändigt bekommen, dort wird ein mitgebrachtes Passbild angetackert, damit geht es zur Passkontrolle. Die Einreiseformulare werden ungesehen eingesammelt und gestapelt, der Ausweis geprüft Visum gestempelt und weiter gehts. Nochmals eine Ausweiskontrolle und dann zum Gepäckband, danach hinaus zu den Reiseanbieter-Hütten, um die weiteren Infos und den Transfer-Bus zu bekommen.

Nach kurzer Wartezeit Abfahrt zu den Hotels, nach ca. 20 Minuten wurden wir abgeliefert. Freundlicher Empfang am Hotel, in die Halle geführt und zur Rezeption gebracht, um die Formalitäten zu erledigen. Anschließend wurden wir mit dem Gepäck zu unserem Zimmer gebracht.

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Zimmer mit zwei Einzelbetten, großem Schrank

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Zimmer

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Dusche im XXXXXXL-Format

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Bad

Erster Eindruck: sauberes, geräumiges Zimmer mit riesigem Bad, mit Balkon, Betten bequem, Schrank sehr groß. Ich würde sagen: das ist richtig Klasse, so kann der Urlaub weitergehen.

Abends in eines von sechs Restaurants zum Essen. Auswahl sehr gut, Essen ebenso. Personal sehr nett und zuvorkommend.

Zum Ausklingn des Tages kann man noch in eine täglich wechselnde Show gehen oder bei Live-Musik das Tanzbein schwingen (was ja nicht so ganz mein Fall ist :-))

Nach einem reichhaltigen Frühstück (von 5 bis 11 Uhr möglich) mit dem Bötchen zum Stand, um Meeresluft zu schnuppern. Auch hier alles sauber.

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Rotes Meer, vom hoteleigenen Strand fotografiert

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Susanne und Tom am Strand

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Sonnenuntergang vom Balkon des Hotelzimmers aus

Natürlich haben wir auch einen Ausflug gebucht: ein Bootsausflug. Wir wurden früh vom Hotel abgeholt und zum Hafen gebracht. Dort bestiegen wir mit einer kleinen Gruppe das Boot und schipperten los, erst zu einem Strand in einem Naturschutzreservat, anschließend zwei Schnorchelstopps, die von den meisten Mitfahrern rege genutzt wurden.

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Bootsausflug

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Ägyptische Weihnachtsbeleuchtung

Insgesamt ein ruhiger, erholsamer Urlaub mit der Erkenntnis, dass wir keine typischen Pauschaltouristen sind und in Zukunft auf solche Urlaube verzichten können, was aber vermutlich an uns liegt.

Das Wohnzimmer ist wieder bewohnbar

Am Wochenende ist das Wohnzimmer wieder bewohnbar geworden. Die neue Couch wurde geliefert, der Boden ist fertig, die Wände wurden neu gestrichen …

Nun fehlen noch die helfenden Hände, um das Klavier wieder zu positionieren, und die Lieferung des neuen Wohnzimmerregals.

Boden ist drin

Der Wohnzimmerboden liegt und ist auch schon einmal geölt. Es geht voran.

Wohnzimmer

Es ist gerade mal fünfeinhalb Jahre her, dass wir eingezogen sind. Damals hatten mir vom Bodenlegen so die Knie wehgetan, dass wir gesagt hatten, im Wohnzimmer mal schnell übergangsweise einen billigen Teppich zu verlegen und den geplanten, aber schon gekauften Dielenboden dann später zu legen. Und prompt wird dieses Vorhaben nun angegangen.

Also, Wohnzimmer komplett leerräumen,

Teppichboden raus, Unterboden schwimmend auf den vorhandenen Estrich verlegen und loslegen mit den Dielen.

Der Anfang ist gemacht!

Anbau mit neuem Dach

Da der alte Anbau nur mit Teerpappe und Bitumenanstrich gedeckt war, wurde hier ein neues Dach fällig. Die Wahl fiel auf Trapezblech in ziegelrot. An zwei Samstagen unter tätiger Mithilfe der männlichen Jugend wurde der Anbau neu gedeckt.

Jetzt bleibt hoffentlich bei Starkregen das Bad der Einliegerwohnung wieder trocken.

2019 im Juni Südfrankreich – Avignon

Unser erster AirBnB-Urlaub führt uns nach Südfrankreich, nach Avignon. Ich habe viele gute Erinnerungen an Avignon, dort war ich vor ca. 30 – 35 Jahren mehrere Male.

Unserem Alter entsprechend wurde die Anreise in zwei Etappen geplant, mit Übernachtung nahe Bern.

Unser Reisemobil für Südfrankreich
Gepackter Kofferraum für 2 Personen eine Woche – ein Raumwunder

Anfahrt teilweise mit Starkregen, aber im Großen und Ganzen problemlos.

Das gebuchte Zimmer nahe Bern entsprach nicht ganz dem, was wir uns erwartet hatten. Da das gebuchte Zimmer wohl nicht verfügbar war, wurden wir in ein Kellerzimmer mit nackten Betonwänden und ohne Tageslicht verfrachtet. Ein nicht so toller Start in unsere AirBnB-Tour, aber für eine Nacht ging es …

Am zweiten Tag dann Weiterreise nach Avignon bei gutem Wetter und relativ freien Straßen. Unser Appartement liegt direkt in der Altstadt, nur wenige Hundert Meter vom Papstpalast entfernt. Auf Anraten der Vermieterin haben wir am kostenlosen Großparkplatz vor den Toren der Altstadt geparkt und sind in zehn Minuten zur Unterkunft gelaufen. Schlüssel war in einer Schlüsselbox hinterlegt, und so stand dem Einzug nichts mehr im Wege.

Uns erwartete ein liebevoll eingerichtetes Appartement mit Küchenzeile, Esstisch, Doppelbett, eigenem Bad, alles sehr schön und sauber. Ein Ort zum Wohlfühlen.

Gasse in Avignon

Nach dem Auspacken wurde erst einmal die nähere Umgebung erkundet, der City-Supermarkt um die Ecke besucht (lt. Google hatte dieser allerdings bereits Sonntags ab 13 Uhr geschlossen, aber lt. Schild im Schaufenster bis 20 Uhr geöffnet) und beim Steh-Inder eine Abendmahlzeit eingenommen.

Montags nach dem Frühstück erst nochmal zum Auto und mit dem dort abfahrenden Minibus bis in die Innenstadt gefahren (bis fast zu unserer Unterkunft übrigens kostenfrei, was uns die Schlepperei, wenn wir das schon einen Tag vorher gewusst hätten, deutlich vereinfacht hätte). Anschließend durch die Gassen und Straßen gewandert, in einem Café gerastet und dann weiter zum Papstpalast.

Straßenmalerei

Die Künstler bei der Arbeit – Vorbereitungen für das große Festival im Juli
Beweisfoto: ich in Avignon

Papstpalast: die Geschichte des Papstpalastes in Avignon werde ich hier nicht niederschreiben, dafür gibt es einschlägige Wissensseiten im Internet.

Blick vom Papstpalast
Blick vom Papstpalast

Besichtigung des Inneren mit Multimedia-Tablet. Sehr gewöhnungsbedürftig, da die Einweisung sehr kurz (hier wird die Sprache eingestellt, da wird das Video abgespielt …). Nach längerem Probieren dann doch hinter die Funktionen gekommen, auch die Navigation in den Räumen begriffen. Es mag vielleicht altmodisch klingen, aber eine Führung mit einem kompetenten Mitarbeiter in Natura ist mir da eigentlich lieber …

Marienstatue
Haus unterhalb des Papstpalastes – so kann man einen maroden Balkon auch abfangen …

Abendessen, gemütlich nach Hause, die Stühle auf die Straße gestellt und in aller Ruhe Weißwein getrunken – das hat den Nachbarn gefallen und wir wurden immer wieder freundlich gegrüßt.

Nächster Programmpunkt für die Provence: Besuch eines Lavendelfeldes. Natürlich nicht irgendeines Lavendelfeldes, sondern eines der bekanntesten. Natürlich sind nicht nur wir aud die Idee gekommen, sondern auch auch hunderte Andere, unter anderem ganze Busladungen voll.

Lavendel
Lavendelfeld

Kloster hinter dem Lavendelfeld

Parkende Autos beim Kloster
Menschenmassen auf dem Weg

Dritter Tag: Touristenprogramm: Pont de Avignon und Stadtrundfahrt

Pont de Avignon
Papstpalast
Platane

Bei knapp 40 Grad wünscht man sich, ein solcher Baumstamm zu sein

Vierter Tag: Oje, ist das heiß! So ließen wir den Tag ruhig angehen, ein der großen Markthalle, anschließend Café-Besuch und Rhone-Schifffahrt.

Hausboot an der Rhone
Pont d‘ Avignon
Französisches Schild mit deutschem Text – eine Seltenheit
Notausgang
Anzeige der Wetter-App am Donnerstag

Um der angesagten Hitze von ca. 45 Grad eventuell zu entgehen, fuhren wir ans Meer. Unser Ziel: Saines Maries de la Mer, ca. 80 km von Avignon entfernt. Es war dort wohl ähnlich heiß, aber durch den Wind, der vom Meer kam, spürte es sich deutlich angenehmer an.

Das Meer
Kirchturm mit Glocke
Ich war im Meer
Doppeltes Selfie

Abreise am Samstag, wie geplant, allerdings haben wir die Zwischenstation storniert und wollen am Stück nach Hause fahren.

Fazit: plane nie im August des Vorjahres einen Urlaub für die heißeste Juniwoche des darauffolgenden Jahres. Es hätte ein noch entspannterer Urlaub werden können, wenn es um 10 Grad kühler gewesen wäre. Aber trotzdem war der Urlaub und Avignon die Reise wert.

Ein Gartenbewohner

Gerade habe ich einen Gartenbewohner beim Wegschlichten eines Brennholzhaufens entdeckt: