2019 im Juni Südfrankreich – Avignon

Unser erster AirBnB-Urlaub führt uns nach Südfrankreich, nach Avignon. Ich habe viele gute Erinnerungen an Avignon, dort war ich vor ca. 30 – 35 Jahren mehrere Male.

Unserem Alter entsprechend wurde die Anreise in zwei Etappen geplant, mit Übernachtung nahe Bern.

Unser Reisemobil für Südfrankreich
Gepackter Kofferraum für 2 Personen eine Woche – ein Raumwunder

Anfahrt teilweise mit Starkregen, aber im Großen und Ganzen problemlos.

Das gebuchte Zimmer nahe Bern entsprach nicht ganz dem, was wir uns erwartet hatten. Da das gebuchte Zimmer wohl nicht verfügbar war, wurden wir in ein Kellerzimmer mit nackten Betonwänden und ohne Tageslicht verfrachtet. Ein nicht so toller Start in unsere AirBnB-Tour, aber für eine Nacht ging es …

Am zweiten Tag dann Weiterreise nach Avignon bei gutem Wetter und relativ freien Straßen. Unser Appartement liegt direkt in der Altstadt, nur wenige Hundert Meter vom Papstpalast entfernt. Auf Anraten der Vermieterin haben wir am kostenlosen Großparkplatz vor den Toren der Altstadt geparkt und sind in zehn Minuten zur Unterkunft gelaufen. Schlüssel war in einer Schlüsselbox hinterlegt, und so stand dem Einzug nichts mehr im Wege.

Uns erwartete ein liebevoll eingerichtetes Appartement mit Küchenzeile, Esstisch, Doppelbett, eigenem Bad, alles sehr schön und sauber. Ein Ort zum Wohlfühlen.

Gasse in Avignon

Nach dem Auspacken wurde erst einmal die nähere Umgebung erkundet, der City-Supermarkt um die Ecke besucht (lt. Google hatte dieser allerdings bereits Sonntags ab 13 Uhr geschlossen, aber lt. Schild im Schaufenster bis 20 Uhr geöffnet) und beim Steh-Inder eine Abendmahlzeit eingenommen.

Montags nach dem Frühstück erst nochmal zum Auto und mit dem dort abfahrenden Minibus bis in die Innenstadt gefahren (bis fast zu unserer Unterkunft übrigens kostenfrei, was uns die Schlepperei, wenn wir das schon einen Tag vorher gewusst hätten, deutlich vereinfacht hätte). Anschließend durch die Gassen und Straßen gewandert, in einem Café gerastet und dann weiter zum Papstpalast.

Straßenmalerei

Die Künstler bei der Arbeit – Vorbereitungen für das große Festival im Juli
Beweisfoto: ich in Avignon

Papstpalast: die Geschichte des Papstpalastes in Avignon werde ich hier nicht niederschreiben, dafür gibt es einschlägige Wissensseiten im Internet.

Blick vom Papstpalast
Blick vom Papstpalast

Besichtigung des Inneren mit Multimedia-Tablet. Sehr gewöhnungsbedürftig, da die Einweisung sehr kurz (hier wird die Sprache eingestellt, da wird das Video abgespielt …). Nach längerem Probieren dann doch hinter die Funktionen gekommen, auch die Navigation in den Räumen begriffen. Es mag vielleicht altmodisch klingen, aber eine Führung mit einem kompetenten Mitarbeiter in Natura ist mir da eigentlich lieber …

Marienstatue
Haus unterhalb des Papstpalastes – so kann man einen maroden Balkon auch abfangen …

Abendessen, gemütlich nach Hause, die Stühle auf die Straße gestellt und in aller Ruhe Weißwein getrunken – das hat den Nachbarn gefallen und wir wurden immer wieder freundlich gegrüßt.

Nächster Programmpunkt für die Provence: Besuch eines Lavendelfeldes. Natürlich nicht irgendeines Lavendelfeldes, sondern eines der bekanntesten. Natürlich sind nicht nur wir aud die Idee gekommen, sondern auch auch hunderte Andere, unter anderem ganze Busladungen voll.

Lavendel
Lavendelfeld

Kloster hinter dem Lavendelfeld

Parkende Autos beim Kloster
Menschenmassen auf dem Weg

Dritter Tag: Touristenprogramm: Pont de Avignon und Stadtrundfahrt

Pont de Avignon
Papstpalast
Platane

Bei knapp 40 Grad wünscht man sich, ein solcher Baumstamm zu sein

Vierter Tag: Oje, ist das heiß! So ließen wir den Tag ruhig angehen, ein der großen Markthalle, anschließend Café-Besuch und Rhone-Schifffahrt.

Hausboot an der Rhone
Pont d‘ Avignon
Französisches Schild mit deutschem Text – eine Seltenheit
Notausgang
Anzeige der Wetter-App am Donnerstag

Um der angesagten Hitze von ca. 45 Grad eventuell zu entgehen, fuhren wir ans Meer. Unser Ziel: Saines Maries de la Mer, ca. 80 km von Avignon entfernt. Es war dort wohl ähnlich heiß, aber durch den Wind, der vom Meer kam, spürte es sich deutlich angenehmer an.

Das Meer
Kirchturm mit Glocke
Ich war im Meer
Doppeltes Selfie

Abreise am Samstag, wie geplant, allerdings haben wir die Zwischenstation storniert und wollen am Stück nach Hause fahren.

Fazit: plane nie im August des Vorjahres einen Urlaub für die heißeste Juniwoche des darauffolgenden Jahres. Es hätte ein noch entspannterer Urlaub werden können, wenn es um 10 Grad kühler gewesen wäre. Aber trotzdem war der Urlaub und Avignon die Reise wert.

Ein Gartenbewohner

Gerade habe ich einen Gartenbewohner beim Wegschlichten eines Brennholzhaufens entdeckt:

5 Jahre Neunhof

Am Samstag haben wir unser Fest zu unserem Einzug vor fünf Jahren gefeiert. Viele Verwandte, Freunde, Bekannte und Nachbarn haben sich eingefunden und mit uns getrunken, gegessen und gefeiert.

Einer der Höhepunkte war ein Auftritt der „Herzwilden Deckbuben“, 25 Jahre nach dem letzten Auftritt, verstärkt durch den nicht mehr ganz so jungen, aber trotzdem noch  hoffnungsvollen Nachwuchskünstler Johann-Georg Reicherzer aus Regensburg. Vielen Dank auch an das zuvorkommende Publikum, das mit Applaus nicht gegeizt hat.

Wir haben gerne mit Euch gefeiert. Wir freuen uns noch auf viele Jahre und auch auf ein eventuelles Ende der Renovierungsarbeiten.

Budapest im Mai 2019

Zur Ausnutzung des Feiertags am 1. Mai wurde eine Reise nach Budapest geplant und durchgeführt.

Ich war schon einmal vor ca. 40 Jahren, damals mit meinen Eltern dort, hatte allerdings kam mehr Erinnerungen daran. Also eigentlich eine Reise ins Unbekannte.

Als Unterkunft haben wir uns das Central Green Hotel in der Nähe des Heldenplatzes, mit guter öffentlicher Anbindung, aber trotzdem ruhiger Lage ausgesucht. 256 € für vier Übernachtungen mit Frühstück ist nicht zu teuer, das Frühstück allerdings ausbaufähig. Betten bequem, Zimmer sauber, Service nett und zuvorkommend.

1. Mai:

Anreise Nürnberg-Budapest per Flieger, anschließend mit Bus und Metro 1, einer der ältesten U-Bahnen der Welt, zum Hotel. Anschließend zum Stadtwäldchen, dort fand eine große Familienveranstaltung zum 1. Mai statt. Das Stadtwäldchen ist ein großes Naherholungsgebiet mitten in der Stadt.

Zum Abschluss des Tages durften wir noch beobachten, wie ein Polizeifahrzeug, das den ganzen Tag zur Absicherung einer Veranstaltung auf der Straße stand, abgeschleppt werden musste.

2. Mai:

Planlos lassen wir uns in die Stadt treiben und sehen uns als erstes die große Markthalle an. Hier gibt es neben Lebensmitteln natürlich auch die typischen Souvenirs käuflich zu erwerben.

Anschließend Richtung Fischerbastei, die wir uns angesichts der Massen, die an den Kartenschaltern standen, nur von außen betrachtet haben. Dafür gingen wir ins Café Ruszwurm, was deutlich besser für unser Wohlbefinden war.

Für den Rückweg nach unten Wählten wir die Standseilbahn, die allerdings,für die kurze,Strecke meines Erachtens zu teuer ist.

3. Mai:

Erst ein wenig Shopping, dann mit dem Schwimmbus „River Ride“ eine Stadtrundfahrt zu Lande und zu Wasser. Knappe 2 Stunden für knapp 30 Euro, muss nicht sein, ist aber mal etwas anderes.

4. Mai:

Noch ein planloser Tag, treiben lassen in der ungarischen Hauptstadt, bei teilweisem Regenwetter. Katzencafé, Stefanskirche, der dicke Polizist, und zu guter Letzt noch das Budapest Eye, das Riesenrad.

5. Mai:

Abreise bei Regenwetter, das „perfekte“ Reisewetter.

Budapest ist auf jeden Fall eine Reise wert, was allerdings stört, sind die Touristenmassen 😎

Was allerdings ein Problem unseres digitalen Zeitalters ist: man findet kaum mehr eine Gaststätte, die nicht über eines der zahlreichen Bewertungsportale empfohlen (oder eben nicht) wurde und man findet kaum mehr eine ursprüngliche bezahlbare Gaststätte, die nicht jeden Abend ausgebucht ist.

WC fertig

Pünktlich zu Ostern ist nun das Erdgeschoss-WC fertig. Alter Stand-WC wieder montiert, Unterputz-Spülkasten aktiviert, Waschbecken angeschlossen, Ausstattung angebracht.

Jetzt muss nur noch die Bau-Feinreinigung erfolgen 😀