Salzburg und Salzkammergut 08.2020

Nachdem unser Pfingsturlaub bereits Corona zum Opfer gefallen ist und auch unser August-Urlaub nicht wie geplant durhgeführt werden konnte, entschlossen wir uns, ins benachbarte Ausland, in diesem Falle Österreich, zu fahren. Salzburg und Salzkammergut, insbesondere Mondsee, waren die Ziele.

Salzburg, gerade zur Festspielzeit normalerweise eine komplett überlaufene Stadt, präsentierte sich als touristisch begehbar, da gerade die Besucher aus Übersee und Asien dieses Jahr nicht hierher reisen konnten. Wie es sich für die Festspielzeit gehört, „residierten“ wir im Hotel Jedermann, nicht direkt im Zentrum, aber die Altstadt it fußläufig erreichbar. Kleines Hotel mit schönem Zimmer und angenehmer Atmosphäre. Die nächste Haltestelle des Oberleitungsbus (O-Bus) ein paar Schritte entfernt, und bei den Preisen für eine Tageskarte Öffis (4,20 € in der App pro Person) auch wirklich günstig.

Ausflug nach Hellbrunn mit dem Schiff auf der Salzach, Besichtigung der Wasserspiele, Rückfahrt mit einem alten Londoner Doppeldecker-Bus.

Am Donnerstag dann weiter ins Salzkammergut nach Mondsee am Mondsee. Hier haben wir uns in die Seepension Hemetsberger eingemietet. Die Familie betreibt neben der Pension noch einen Bootsverleih und die Mondseeschifffahrt. Haus direkt am See mit einem schönen Ausblick.

Eine Mondseefahrt in den Sonnenuntergang mit leckerem warmgeräuchertem Seibling stand am Freitag auf dem Programm.

Da nicht weit entfernt, haben wir uns auch dazu hinreißen lassen, den Wolfgangsee zu besuchen.

Grenzwertige Architektur, Touristenmassen, Schaufelraddampfer. Das sind die drei Dinge, die uns hier in Erinnerung bleiben.

Ein schöner, entspannter Urlaub im Nachbarland.

Maskenträger

Ich habe festgestellt, dass es sehr unterschiedliche Typen der Maskenträger gibt (also im Freien, wenn keine Maskenpflicht besteht).

  • Der Immer-Träger: die Maske bleibt vor Mund und Nase, egal, wo man sich aufhält.
  • Der Kinn-Maskierer: die Maske wird von Mund und Nase nach unten über oder unter das Kinn geschoben.
  • Der Ein-Ohr-Träger: Die Maske wird nur an einem Ohr noch gehalten, die Maske hängt seitlich runter.
  • Der Handtäschchen-Träger: die Maske wird an beiden Gummis gehalten und so für den nächsten Einsatz in der Hand gehalten.
  • Der Unterarm-Träger: hier werden die beiden Gummis über den Unterarm gezogen. Geht so lange, wie es auch warm ist, mit Winterjacke wird es problematisch.
  • Der Nicht-offen-Träger: die Maske ist in der Hosen-, Jacken- oder Handtasche verstaut, die Sucherei geht vor jedem Einsatz los und dauert manchmal länger.
  • Der Nicht-Träger: über den wollen wir nicht reden, da ohne Verantwortungsbewusstsein.
  • Falls der Maskenträger im Auto unterwegs ist, gibt es noch die spezielle Spezies des Maske-an-den-Rückspiegel-Hänger. Die Maske löst in sofern das Duftbäumchen ab. Manche Maske riecht aber auch so wie diese bescheuerten Bäumchen, vor allem, wenn sie nicht gereinigt werden

Ich habe hier übrigens der Einfachheit halber die maskuline Form gewählt und nicht gegendert, ich hoffe, das wird mir verziehen.