Bulgarien Sonnenstrand 2018

Jahresurlaub. Unser Entschluss stand fest. Wir fahren dieses Jahr nach Bulgarien an den Sonnenstrand. Gebucht über Neckermann,Hotel Mena Palace, Landeskategorie 4 Sterne, All inclusive.

Geplanter Abflug ab Nürnberg 6:00 Uhr. Bereits im Vorfeld alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit wir auch gut an den Flughafen kommen (mit Öffentlichen schlecht möglich, wenn man 2 Stunden vor Abflug am Flughafen sein soll), dann die große Überraschung, als die Reiseunterlagen kamen: Abflug 14:10 Uhr. Alle Planungen und Überlegungen umsonst und flugs umgeplant.

Flug mit Germania (da gibts sogar einen Snack und Getränke) nach Burgas und dann weiter mit dem Kleinbus ins Hotel. Einchecken und rauf in den vierten Stock ins Zimmer.

Flug nach Burgas

Flughafen Burgas, Gepäckausgabe

Hotel Mena Palace, Innenhof

Zimmer

Zimmer

Blick vom Balkon

Blick vom Balkon

Bulgarien kenne ich bisher nur aus dem Transitverkehr vor ca. 35 Jahren auf unserer Tour in die Türkei, also eigentlich garnicht. Ca. 1/3 so groß wie Deutschland , 7 Millionen Einwohner, davon geschätzt 2 Millionen außer Landes zum Arbeiten. Auf der Fahrt ins Hotel sind viele Bauruinen aufgefallen, die wohl nie zu Ende gebaut werden.

Dialog im Fahrstuhl: Entschuldigung, haben Sie einen Sonnenbrand? Nein, wir hatten Kirmes.

Wir sind wohl in der letzten Hotelwoche am Sonnenstrand. Die meisten Hotels schließen nach Aussage der Reiseleiterin wohl am 30. September, sie war sehr überrascht, dass einige doch erst im Oktober zurückreisen.

Nach kurzer Bedenkphase haben wir uns entschlossen, einen geführten Ausflug mitzumachen. Ziel: Sozopol und Ropotamo mit Fahrt auf einer Katamaran-Fähre.

9 Uhr Abholung an einer Bushaltestelle in der Nähe des Hotels, dort hatte die deutschsprachige Reiseleitung auch schon die schlechte Botschaft: Die Bootsfahrt mit der Fähre müsse aufgrund zu hohem Wellengangs ausfallen und wir fahren beide Strecken mit dem Bus. Nach längeren Diskussionen hauptsächlich von anderen Mitfahrern mit der Reiseleitung ging es dann los. Unterwegs erfuhren wir viel (hauptsächlich von der englischsprachigen Reiseleitung) über Land und Leute. Eine Pinkelpause an einer sehr beschaulichen Tankstelle nach Burgas und schon waren wir in Sozopol. Dort wurden wir durch den Ort geführt und einige Stationen eingehend erklärt. Mittagessen (im Preis inbegriffen) mit schönem Meerblick, anschließend noch gut eine Stunde Freizeit, um durch den Ort zu bummeln.

Anschließend ging es weiter zum Fluss Ropotamo, hier stand eine Bootsfahrt auf dem Programm. Natur, Vögel und Schildkröten waren hier zu sehen.

Die Rückfahrt führte uns dann nicht wieder auf der Umgehungsstraße um Burgas, sondern durch die Stadt hindurch wieder zu einer beschaulichen Tankstelle, um dort zu rasten und sich fitzumachen für den Rest der Rückreise.

Alles in Allem ein lohnenswerter Ausflug, die Fahrt mit dem Katamaran haben wir nicht unbedingt vermisst.

Den ersten nicht so schönen Tag begannen wir faul und sind erst nachmittags mit dem Bus nach Nessebar gefahren. Ticketpreis 1,30 Leva, umgerechnet ca. 70 Cent.

Eine schöne Altstadt, auch wenn es bei uns verregnet war. Beim stärksten Regen entschlossen wir uns, uns in einer Taverne niederzulassen. Nachdem wir uns gestärkt haben, gingen wir die Schnellbesichtigung der Altstadt weiter an, bis wir an einem Taschenladen, der nicht wie üblich die die Plagiate von Guess, Gucci und Konsortien führte, sondern eigene Designs. Eine Tasche hatte es Susanne sehr angetan, was dazu führte, dass wir mit weniger Geld, aber einer Tasche mehr das Geschäft verließen.

Dass das Wetter möglicherweise nicht so prickelnd sein könnte, hatten wir uns gedacht. Von den 7 Tagen Urlaub hatten wir 2.5 Tage mit Regen, teilweise so heftig, dass umliegende Hotels ausgepumpt werden mussten. Wir liesen uns allerdings nicht beiren und erholten uns weiter gut.

Was mir estrem aufgefallen ist, ist die Nutzung von Handy und Tablet. Dies gilt allerdings für alle Generationen. Meine Beobachtung war, dass die dauerhafte Nutzung von 3 bis 80 Jahren ähnlich ist, auch wenn vermutlich andere Inhalte angesehen werden.

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Kommunikation wird immer schwieriger. Wenn miteinander geredet wird, dann oft nur, um dem anderen etwas auf dem Handy zu zeigen. Schlimm finde ich auch die Tatsache, dass die Menschen auf andere keine Rücksicht mehr nehmen. Es werden Video-Telefonate im Speisesaal währdend des Essens in voller Lautstärke geführt. Ein Ehepaar konnten wir beobachten, das den ganzen Abend nebeneinander an der Bar saß, beide befassten sich mit dem Handy, und zwar den ganzen Abend.

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Häufig zu sehen: Bauruinen. Es werden teilweise auch an exponierten Lagen Hotelbauwerke begonnen, irgendwann geht wohl das Geld aus und dann verbleiben diese Ruinen über Jahre so. Direkt daneben stehen bewohnte Hotels.

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Spatzenparade

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Für diese Saison waren wir unter den letzten Gästen, das Hotel schloß am 02.10.2018 und wird erst wieder im Frühjahr geöffnet. Das ist am Sonnenstrand üblich, eine Geisterstadt mit 200.000 Betten …

Diese Torte wurde am Abschlußabend für das Hotelpersonal, das ein Fest miteinander feierte, am Dessertbuffet bereitgestellt. Ich finde das eine schöne Idee, das Personal hat eine Saison zusammen gearbeitet, dann ist eine solche Geste der Hotelleitung begrüßenswert.

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Rückflug in den Abendhimmel

Fazit: ein entspannter Urlaub in einem unbekannten Land, die Menschen sind zurückhaltend unf herzlich. gerne wieder

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