2016 – Tschechien – Prag

Da wir schon lange einmal nach Prag reisen wollten, kam uns ein Groupon-Angebot sehr entgegen:

Zeitgenössische Eleganz und exzellentes Ambiente am Wenzelsplatz – 5-Sterne-Boutique Hotel Jalta in Prag

Homepage des Hotels

Geschichtliche Infos zum Hotel

Die An- und Abreise haben wir mit dem IC-Bus geplant, von Nürnberg nach Prag zu Zweit hin und zurück für 71,80 €.

Die Fahrt:

Die ca. dreieinhalbstündige Fahrt war angenehm bis auf die Tatsache, dass eine unterfränkische Landfrauentruppe in bester Ausflugsmanier, wohl nicht mit Bier und Schnaps, aber mit Prosecco und Eierlikör, die persönliche Stimmung hochbringen wollte, allerdings auf Kosten der Mitfahrer.

Ankunft in Prag, ca. 10 Minuten zu Fuß vom Hotel entfernt.

Erster Eindruck vom Hotel: Sehr freundliches Personal, sauber, zum Empfang ein Glas Prosecco

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Unser Hotelzimmer

Das Hotel wurde wohl um das Jahr 2000 grundlegen saniert, zumindest gehe ich anhand der damals neu eingesetzten Fenster davon aus. Die Schaltung der Beleuchtung ist gewöhnungsbedürftig, aber funktioniert irgendwie. Ich würde sagen, es ist seinen Preis wert.

Nachmittags wollten wir etwas von der Stadt sehen, deshalb entschieden wir uns, eine Stadtrundfahrt zu buchen. Hier war auch eine ca. einstündige Fahrt auf der Moldau mit dabei. Fazit hier: Bus wäre überholungsbedürftig, Fahrer können fahren, die Informationen vom Band sind hörenswert. Preis – Leistung: in Ordnung.

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Blick vom Schiff

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Hausboot auf der Moldau

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Karlsbrücke

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Nicht weiter als bis hier!

Vom Besuch des Mucha-Museums würde ich persönlich abraten, hier ist der Shop größer als der „Museums“-Bereich.

Essen gehen am besten etwas abseits von den Hauptverkehrsstraßen, hier sind die Preise in Ordnung.

Ich persönlich zog es am Samstag vor, das Bett zu hüten, da mich eine Erkältung schwer in Mitleidenschaft gezogen hatte. Der Samstag begann und endete bei mir mit der Nahrungsaufnahme, hierzu führen wir ein paar Stationen mit der straßenbahn und besuchten das Restaurant Sklep (gegenüber dem Stadion des FK Victoria). Essen und Getränke in Ordnung, Preis sehr gut.

Am Sonntag ging es mir ein wenig besser, also zogen wir nach Frühstück und Auschecken los. Erst Ai Weiweis Tierkreis.

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Ai Weiwei-Ausstellung

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Exponate

Gegenüber steht übrigens ein „Haus mit Potential“, dies ist für uns die Bezeichnung für Häuser, die einen sehr großen Aufwand für die Renovierung bedürfen. Dies ist Makler-Jargon und ist uns auf der Suche nach unserem Eigenheim öfter untergekommen. In Prag finden sich noch viele „Häuser mit Potential“, es wurde im Laufe der Jahre wohl auch viel renoviert, allerdings gibt es noch einen großen Investitionsstau.

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Haus mit Potential

Anschließend ging es Tourimäßig zur Burg, um dort mit den Massen an ausländischen Besuchern, aber auch tschechischen Tagesgästen gemeinsam die lt. Führer größte Burganlage der Welt zu besichtigen. Ich kann nicht verstehen, warum diese Menschen früher ihr Eigenheim an einer so zugigen Stelle bauen mußten, allerdings ist die Aussicht ganz gut.

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Kathedrale

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Kathedrale

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Menschenmassen (Ausschnitt)

Und so endete dieser Kurztrip nach Prag mit der Rückreise im IC-Bus nach Nürnberg, die Rückfahrt verlief aufgrund des Sonntagsfahrverbotes für LKW schneller als im Fahrplan vorgesehen.

Fazit: Eine Reise, die ihr Geld wert war, außerdem werden wir Prag wieder einmal einen Besuch abstatten.

 

 

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