Ausflug nach Hundshaupten

Heute waren wir beim „Tag des Offenen Ateliers“ in Hundshaupten im Skulpturengarten bei Irmtraud Norberg:

Apropos Hundshaupten: Nachdem der Nachbarort Hundsboden heißt, stellt sich natürlich die Frage der Herkunft dieser Ortsnamen. Wikipedia sagt:

Die Bedeutung des Ortsnamens Hundshaupten kann heute nicht mehr zweifelsfrei geklärt werden, es gibt mehrere Deutungsmöglichkeiten, die von Dorothea Fastnacht gegenübergestellt und verglichen wurden.

Die Namen der benachbarten Ortschaften Hundshaupten und Hundsboden sollten in Zusammenhang gesehen werden. Vermutlich bezeichnet der Namensteil ‚-haupten‘ den Bergsporn (Bergkopf), auf dem zunächst eine Burg und später des heutige Schloss errichtet wurden. Demgegenüber bezeichnet der Namensteil ‚-boden‘ eine auf der Hochfläche gelegene ebene Ackerflur mit guter Bodenqualität, die im Hochmittelalter im Zuge des Landausbaus gerodet wurde. Der Namensteil ‚Hund-‚ bezeichnet vermutlich den Besitzer der Rodungsfläche und der Burg mit dem Amt eines Hunno (Anführer einer Hundertschaft). Mit der festen Etablierung der Feudalherrschaft war dieses Amt im Hochmittelalter erblich geworden und wurde von lokalen Adeligen ausgeübt. Ursprünglich wurde in der Zeit der Völkerwanderung und im frühen Mittelalter der gewählte Anführer einer Gemeinschaft von freien Bauern als Hunno bezeichnet.

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