2014 – Holland – Zeeland

Im Mai sind wir über Groupon auf eine Aktion aufmerksam geworden:
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Das war eigentlich das Richtige, um einen Familienurlaub zu Fünft nach Abschluß der Schule der Großen und zum Ausspannen nach einigen Anstrengungen beim Renovieren zu machen. Also schlugen wir zu und haben einen Gutschein gekauft. Die Konditionen waren ok:

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Nach einigem Hin und Her per Mail unter Einschaltung von Groupon haben wir dann auch unseren Wunschtermin 25.08. – 29.08.2014 gebucht bekommen und weitere 78 € für Buchungsgebühren, Bettwäsche und vermutlich Kurtaxe oder so beglichen (dies war leider nicht klar erkenntlich, da Teile der Rechnung auf Niederländisch waren.

Einige Tage vor der geplanten Anreise erhielten wir noch eine Karte mit Barcode für die Schranke. Sobald wir diese überschritten hätten, so stand in der erklärenden Email, könnten wir uns noch unsere Karten ausdrucken.

Am 25.08.2014 machten wir uns dann frühmorgens auf den Weg, um auf demselben noch ein Outlet-Center zu besuchen (auf speziellen Wunsch einer Einzelnen), um dann rechtzeitig ab 15 Uhr anzureisen. Aufgrund unseres speziellen Reisemittels, unseres Fiat Multipla Bluepower (reines Erdgas-Fahrzeug), waren wir allerdings an spezielle Tankstellen gebunden, da leider diese Kraftstoffart nicht sehr weit verbreitet ist. Also haben wir unterwegs nochmals getankt, das Outlet-Center mit dem Kauf-Erfolg von zwei Paar Sportschuhen wieder verlassen und uns in weitere Anfahrt gewagt, die uns über Belgien wieder in die Niederlande führte. Nach einigen Problemen mit dem Internet (Routenplaner) und Apps für Erdgastankstellen auch im europäischen Ausland sind wir dann doch noch in unserem Ferienpark angekommen, um dort nach kurzem Anstehen an der Rezeption unser Komforthome zu beziehen.

Am nächsten Tag, ein durchaus regnerischer, beschlossen wir, nachdem sich das Internetproblem zum Glück gelöst hatte, nach Middelburg zu fahren, um dort zum einen zu tanken und zum anderen natürlich auch die Stadt anzusehen. Nachdem wir das erste erledigt hatten (nach kurzen Problemen mit dem Routenplaner und der Erkenntnis, dass die angegebene Tankstelle mittlerweile einen anderen Betreiber hat und man nur mit Kreditkarte Erdgas tanken konnte), gingen wir zum zweiten Teil über und erkundeten die Altstadt von Middelburg, die an diesem Tag auch von Touristen bevölkert war.

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Am Mittwoch, so war vereinbart, fahren wir nach Rotterdam, um den Shoppinggelüsten einer Einzelnen nachzukommen. Nach entspannter Fahrt und Besuch einiger einschlägiger Adressen (mit der Erkenntnis, dass das Internet doch nicht alles weiß, da ein Geschäft schon seit Längerem nicht mehr existent war) war es uns doch noch vergönnt, an einen sonnigen Tag auch Teile der Stadt zu besichtigen.

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Rotterdam

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Rotterdam

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Dies ist ein Bus, in dem eine Stadtrundfahrt über Land und Wasser angeboten wird. Diese kostet bei einer Dauer von 60 Minuten pro Person ca. 22,50 €, was uns schlichtweg zu teuer war.

Auf der Rückfahrt sind wir dann wieder den Tücken des Internet erlegen, da wir eigentlich auf der Suchen nach einem Pannekokkenhus waren. Aber das so im Internet angepriesene war eine „normale“ Lokalität, die allerdings auch schon um 19 Uhr schloss und wir so auf eine andere Gaststätte ausweichen mußten.

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Die Steineren Brücke von Goes bei Tag

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und bei Nacht.

Am Donnerstag, so war der Plan, wollten wir das in dem Angebot angepriesene Subtopische Freizeitbad besuchen, das, so dachten wir, zur Ferienanlage gehört. Dies war allerdings eine Fehleinschätzung, da das Bad tatsächlich ca. 12 km von der Ferienanlage entfert lag und auch nicht subtropisch war, zumindest nicht das Wasser, gefühlte Wassertemperatur 18 °. Aber auch dies wurde von allen Beteiligten einigermaßen hingenommen und nach dem Besuch der einschlägigen Supermärkte (zum Einen ein einheimischer, zum Anderen einer einer Kette, die ihren Sitz in Deutschland hat), und einem üppigen, aber nicht gerade preisgünsigem Mahl bereiteten wir uns darauf vor, am nächsten Tag dieses gastliche Land wieder in Richtung Heimat zu verlassen, was wir Tags darauf auch machten.

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Die Rückreise war zumindest auf der deutschen Seite nicht sehr entspannt, ich lobe mir hier die Geschwindigkeitsbegrenzungen und Disziplin der holländischen und belgischen Nachbarn), aber wir kamen gut und sicher wieder zuhause an.

Fazit: Die Reise war ihr Geld wert, allerdings auch nicht mehr. Da direkt am Freizeitpark derzeit eine Autobahn gebaut wird, gehe ich davon aus, dass der Betreiber der Ferienanlage deshalb das Angebot bei Groupon eingestellt hatte.

Ein Loblied möchte ich auf unser Auto singen, das die 2000 km innerhalb 5 Tagen gut und mit einem durschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 5,2 kg Erdgas/100 km und einen Durchschnittspreis von 1,10 €/kg mit 5 Personen und Gepäck (also gesamt ca. 115 € Kraftstoffkosten) günstig gemeistert hat.