2014 – Türkei – Kappadokien

Als aus der Wochenendausgabe der „taz“ ein Brief „Speziell für Sie als Leser der TAZ“ herausfiel, ahnte ich noch nicht, dass Susanne tatsächlich vorhatte, diese Reise mit mir zu machen. Was sich allerdings noch ändern sollte.

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Schnell wurden Urlaubsplanungen bei den jeweiligen Arbeitgebern abgeglichen und mögliche Reisetermine mit dem Angebot aus der Zeitung notiert, beim Reiseveranstalter angerufen und festgestellt, dass der Wunschtermin von München aus bereits ausgebucht war. Also nach Alternativen gefragt und tatsächlich: zum ähnlichen Termin ginge es noch ab Stuttgart von Freitag bis Freitag, also vom 24. bis 31.01.2014.

Mit der Oma wird vereinbart, dass sie sich in dieser Zeit als Kinderbetreuung zur Verfügung stellt, also steht der Reise nichts mehr im Wege.

Zur Reise selbst: Reiseveranstalter Reiseservice Deutschland (RSD) bietet die Reise mit Flug und sieben Übernachtungen incl. Frühstück für 99 € pro Person im Doppelzimmer an. Lt. Beschreibung kann man vor Ort ein Paket für 129 € für Halbpension und Eintrittsgelder dazubuchen, ein weiteres Paket für 99 € würde tägliches Mittagessen, einen Ausflug nach Aspendos, eine Vorführung der tanzenden Derwische sowie einen folkloristischen Abschlussabend mit lokalen Getränken beinhalten.

Ca. 10 Tage vor der Abreise kommen dann die Reiseunterlagen per Post. Abflug am 24. um 9.25 Uhr ab Flughafen Stuttgart. Damit war unser Plan, mit dem Zug zum Flughafen zu fahren, hinfällig, da die Bahn es nicht schafft, eine passende Verbindung anzubieten. Also bleibt uns nichts anderes übrig, mit dem Auto nach Stuttgart zu fahren. Damit wird natürlich ein Parkplatz benötigt, und die direkt am Flughafen liegenden kosten soviel wie die Reise selbst. Außerhalb des Flughafens gibt es mittlerweile findige Unternehmer, die die leerstehenden Hallen in der Umgebung als Parkmöglichkeit mit Shuttleservice anbieten. Für 34 € buchen wir uns also online einen Stellplatz in Filderstadt.

 24.01.2014

Der Tag beginnt früh,  wir wollen um 4 Uhr los, um rechtzeitig dazusein. Bei Regen fahren wir nach Stuttgart, die rechte Spur der Autobahn ist fast durchgängig belegt von LKWs. Ab dem Autobahnkreuz bei Heilbronn kommen die Pendler dazu, die Autobahn ist schon ziemlich voll. Schneetreiben setzt ein, die wirre Verkehrsführung bei Filderstadt durch die Verlegung der Messe zum Flughafen kombiniert damit und den Pendlern gehen an die Nerven. Aber wir kommen schlussendlich doch zurecht und auch beim Stellplatz an, der Shuttleservice wird verständigt und kommt kurz darauf auch an, kassiert die Parkgebühr und transportiert uns und unser Gepäck zum Flughafen. Dort angekommen können wir uns direkt in die Schlange beim Check-In einreihen und warten. Aber auch diese Hürde wird trotz personeller (es ist anfangs nur ein Schalter geöffnet) und technischer Probleme (das Gepäckförderband des mittlerweile zweiten Schalters geht kaputt und es muß ein anderer Schalter geöffnet werden) genommen. Wir leisten uns als Frühstück zwei Butterbrezeln für je 2,10 €. Boarding um 8.55 Uhr. Es ist durchaus verblüffend, wie viele Sitze in diesen Airbus eingebaut werden können! Wenn ich ganz gerade im Sitz platznehme, stehen meine Knie am Vordersitz an. Aber glücklicherweise bin ich ja ein begabter Schläfer und blende über den größten Teil des Flugs die beengten Verhältnisse aus. Der knapp drei Stunden dauernde Flug nach Antalya über einer geschlossenen Wolkendecke wird nur in kurzen Wachphasen wahrgenommen, z. B. um das kostenlose Getränk  (geschätzt 100 ml Wasser, Kaffee oder Tee) zu genießen.
Ach ja, klarer Himmel und Sonnenschein in der Türkei,  das macht Hoffnung auf eine gute Woche. Landung in Antalya, natürlich mit dem obligatorischen Beklatschen der Landung durch über die Hälfte der Mitreisenden (übrigens: der Flieger ist bis auf den letzten Sitzplatz ausgebucht, alle Mitreisenden sind von RSD). Einreisekontrolle, danach durch den Zoll (wir haben das Gepäck ja erst gute vier Stunden vorher durchleuchten lassen, mein Rucksack wird natürlich von der netten Dame spontan zur Kontrolle ausgewählt. Natürlich ohne Befund.)
Am Ausgang stehen schon die Office-Desks der verschiedenen Reiseveranstalter, um die Ankommenden auf die Busse zu verteilen. Unsere Gruppe wird mit vier Bussen, lt. Auskunft des Reiseleiters Korhan alle Baujahr 2011 bis 2013, zum ersten Hotel befördert.  Währenddessen erzählt er ohne Unterlass irgendetwas,  dass man abschaltet und die wesentlichen Informationen überhört. Er führt uns in das Paketbuchungssystem ein, erklärt,  dass das Programm geändert werden musste und der Tag zur freien Verfügung entgegen der schriftlichen Ankündigung im erhaltenen Ablaufplan nicht am Donnerstag, sondern bereits am nächsten Tag sein wird. Deshalb rät er allen, zum Basispaket mit Halbpension auch noch das Exclusivpaket mit Ausflug und Mittagessen für zusätzlich 99 € zu buchen. Er würde nach der Schlüsselausgabe im Hotel noch ca. 90 Minuten da sein, um die Paketbuchungen entgegenzunehmen. Wir hatten eigentlich vor, auch das „Basispaket“ nicht zu buchen, etwas zu Essen findet man in der Türkei ja an jeder Straßenecke.
So gehen wir also ohne jegliche zusätzliche Buchung in Richting Strand, um dort den Sonnenuntergang anzusehen umd in der Strandbar Ali Baba unser erstes Efes zu trinken.

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Strand

Auf dem Rückweg zum Hotel essen wir eine Kleinigkeit und gehen aufgrund der Dunkelheit zurück zum Hotel. Hier werden wir von zwei Reiseleitern aufgeregt empfangen, sie hätten jetzt viel länger auf uns gewartet als vereinbart und bräuchten sofort unsere Entscheidung wegen der zusätzlichen Pakete. Also prompt gesagt, dass wir eigentlich nichts zusätzlich buchen wollten. Ja, aber dann würden wir aber auch nur am Sonntag zum Hotel in Kappadokien transportiert werden würden und am Mittwoch wieder mit zurückgenommen würden.  Die Fahrten am Montag und Dienstag würden bereits zu den Führungen gehören,  die allerdings Teil des Basispakets wären. Außerdem wären wie die einzigen, die kein Paket gebucht hätten. So erpresst entscheiden wir uns doch für das Basispaket und sind total sauer auf diese linke Tour, wie wir hier abgezockt werden. Aus Trotz nehmen wir, obwohl wir bereits gegessen hatten, noch am Abendessen teil und waren schon wieder verwundert, da es keine Getränkepreise zu den Standardgetränken gab. Es würde alles aufs Zimmer gebucht werden und beim Auschecken wäre dies zu begleichen. Leider dab es im Hotel nur Tuborg. Und der erste Tag ging zu Ende. Das Zimmer übrigens war gut, sauber und nichts zu beanstanden.
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Hotelzimmer

25.01.2014

Da wir an diesem freien Tag auf uns selbst gestellt sind, lassen wir uns Zeit. Bei einem Blick aus dem Fenster werden wir bestätigt: es regnet. Und zwar stark. Richtig stark. Nach einem sehr guten Frühstücksbuffet erkunden wir ds Hotel, sehen nach, was der Laden „billiger als Fielmann“ im Angebot hat, werfen einen Blick auf den Pool, betrachten die professionelle Abdichtung der Außentüren (mit zuaammengerollten Handtüchern gegen eindringendes Regenwasser), prüfen das Fernsehprogramm.
Nachdem der Regen irgendwann nachgelassen hat, beschließen wir, in die auf allen am Straßenrand stehenden Schildern und auch in der Lobby ausliegenden Prospekten beworbenen Stadt Kedryie zu gehen.
Ein Spaziergang von ca. zwei Kilometer bis zum Ortszentrum bei schönem Wetter. Hier stehen Geldautomaten ohne Ende. Da versuche ich doch gleich einen und hebe 300 türkische Lira ab. Der Automat spuckt diese mit einer Quittung incl. Umrechnungskurs aus. Susanne probiert einen anderen aus, er gibt das Geld jedoch ohne Umrechnungskurs aus. Sehr seltsam.
Bis auf weiteren heftigen Regen und einer daraus resultierenden Rückfahrt mit dem Taxi (15 TL, allerdings wohl „nebenraus“, da er gerade in der Mittagspause ist) keine besonderen Vorkommnisse.
Manche Mitreisende ließen sich übrigens noch beom Frühstück von den Reiseleitern überreden, für 39 € pro Person mit nach Aspendos zu fahren, bei dem Wetter eigentlich unglaublich.

26.01.2014

Heute ist Abreise um 7 Uhr, Frühstück gibt es ab 6 Uhr. Es stehen 515 km auf dem Programm, eine Busfahrt über das Taurus-Gebirge mit Wintereinbruch. Immer wieder werden kurze Pausen eingelegt, vermutlich an den Rastplätzen, an denen der Reiseleiter Provision, vermutlich in Naturalien, bekommt. Außerdem raucht Moammer, unser Reiseleiter und so kommt er zu seinen Raucherpausen.
Auf dem Weg geht es ins Kloster der tanzemden Derwische, heute Museum, in Konya.

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Eintrittskarte

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Eine Türe im ehemaligen Kloster

Da es Sonntag ist, sind zu den vielen Touristen, die alle in Bussen durch die Lande gekarrt werden, viele Einheimische da. Außerdem nahmen wir auf dem Weg noch eine unterirdische Stadt mit.

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Eingangsbereich der unterirdischen Stadt

Abends Ankunft im Hotel in Ürgüp, Abendessen, …

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Blick aus dem Hotelfenster

27.01.2014

Kappadokien, das sind die Städte,  Klöster und Kirchen in den Tuffkegeln. Zum Teil heute noch bewohnt, zum Teil UNESCO-Weltkulturerbe wie unsere erste Anlaufstelle Göreme. Nach teilweise abenteuerlicher Busfahrt kommen wir an und besichtigen nach einführenden Worten der eitung die vergängliche Geschichte dieses Ortes. Wenn hier nicht bald viel mehr zum Erhalt getan wird, werden nachkommende Generationen nicht mehr viel davon zu sehen bekommen. Anschließend besichtigen wir noch das Mönchstal, Taubental, Uchisarimg_7117

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28.01.2014

Erster Anlaufpunkt heute: die obligatorische Teppichmanufaktur. Geschichtliches zur Tradition des Teppichknüpfens, der soziale Aspekt (unter Anderem die Verhinderung der Landflucht) und eine Teppich-Vorführshow sollen uns dazu animieren, die edlen Stücke zu kaufen. Eine Anzahlung, dann ginge das so Erworbene zur Schätz- und Zertifizierungsstelle und in wenigen Wochen käme der Teppich frei Haus an. Restzahlung dann direkt beim Lieferanten. Es würden auch alte Teppiche in Zahlung genommen werden.
Aus unserer Gruppe hat sich aber niemand gefunden. Wir gehen alle teppichlos nach Hause. Dauer der Veranstaltung: zwei Stunden. Von den vielen Teppichknüpferinnen, die hier angeblich arbeiten, sieht man aber nur drei im Knüpf-Vorführraum.

Im ZDF wird in der Vorschau zur Wirtschaftssendung WiSo am Abend ein Bericht zu 99 €-Reisen in die Türkei angekündigt.  Als direkt Betroffener wird geplant, diese Sendung anzusehen. Das ZDF ist der einzige deutschsprachige Sender, der am Hotelfernseher zu empfangen ist. Leider fällt hier der Empfang kurz vor der Sendung aus, seltsamerweise als einziger Sender an diesem Tag. Hier kann man doch auf die Idee kommen, dass Zensur im Spiel ist.

29.01.2014

Rückreise in Richtung Antalya. Abfahrt um 7.30 Uhr. Kurz vor der Abfahrt kommt der Reiseleiter zu uns und fragt, ob wir Zimmer 220 hatten. Es wäre noch eine Rechnung offen. Also gehe ich zur Rezeption und sehe mir die Rechnung an, es geht um zwei Bier und ein Wasser. Wir haben allerdings immer gleich bezahlt, deshalb erntet der Hotelangestellte von meiner Seite Unverständnis.  Auch die Unterschrift auf dem Beleg war mir gänzlich unbekannt. Entweder hat der Kellner beim Notieren einrn Fehler gemacht oder jemand hat absichtlich seine Getränke auf ein falsches Zimmer schreiben lassen. Für uns glücklicherweise kein Problem. Allerdings können wir dann immer noch nicht losfahren, da der Kellner noch in den Bus kommt und versucht, so den Übeltäter zu überführen. Allerdings ohne für ihn befriedigendes Ergebnis. Ich hoffe, dass er auf der Rechnung von 30 Lire nicht selbst sitzenbleibt. Bei einem Durchschnittseinkommen von ca. 800 Lire im Monat viel Geld.
Nach ca. einer Stunde Rast in einer restaurierten Karawanserei, jetzt Restaurant, jedoch mehr Souveniershop,  Gefühlt der einhundertdreiundzwanzigste seiner Art. Später überqueren wir wieder das Taurus-Gebirge mit schneebedeckten Straßenrändern. Wir werden unterrichtet, dass wir uns nun zu unserem heutigen Hotel begeben in Alanya. Morgen werden wir dann um 9 Uhr mit Gepäck wieder abfahren, dann die Schmuckpräsentation besuchen, anschließend die Ledermodenschau. Antalya ist nun ca. 100 km entfernt. Wir befinden uns in einem Badeort und sind offensichtlich hier, um das Hotel über den Winter offen zu halten.

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Blick aus dem Hotelfenster

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Strandbar

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Meer

Der Strand ungepflegt, Handwerker sind an allen Ecken dabei, die Schäden der letzten Saison zu beseitigen.  Das Essen ist in Ordnung, nur der Nachtisch kommt wohl hauptsächlich aus den Laboren von Bayer Leverkusen oder BASF.

30.01.2014

Wir fahren nun nach Antalya zur Schmuckfabrik. Um es unmöglich zu machen, dass sich jemand aus dem Staub macht, fährt der Bus bis vor die Tür des ehemaligen Casinos im Erdgeschoß eines Hotels.

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Üppig dekorierter Verkaufsraum

Nach der Begrüßung und kurzen Einführung, hauptsächlich in die möglichen Zahlungsmodalitäten, werden die Beraterinnen und Berater auf die potentiellen Kunden losgelassen. Die angegebenen Presie werden grundsätzlich sofort vom Personal unterboten, in unserem Fall kommt dann ein junger Mann, der behauptet, Mitglied der Geschäftsführung zu sein, und unterbietet sofort den Preis, den die Beraterin genannt hatte. Dies ist der Moment, in dem wir uns ausklinken.

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WC-Türe

Der Verkaufsraum ist so angelegt, übrigens bei jeder dieser Veranstaltungen, dass der Ausgang nur sehr schwer und mit Hilfe des Personals gefunden werden kann.

Dies überstanden, geht es sofort weiter zur Leder-Modenschau, gleiches Prozedere, gleiches Ergebnis. Angeblich alles Armani-, Gucci- und wie sie alle heißen mögen-Modelle, teilweise mit Original-Label, allerdings sehr selten. Allerdings, was alle Stücke gemeinsam haben, sind die Phantasiepreise, die auf den Zetteln stehen. Eine schlichte schwarze Lederjacke 1700 – 2000 €. Dann natürlich Preisnachlass (ohne Geschäftsführer 30 %, mit Geschäftsführer mehr), wenn der Wunschpreis noch nicht erreicht ist, wird der Reiseführer mit einbezogen, der „holt“ noch etwas raus.

Angeblich, so wirft uns der Reiseführer nach der Veranstaltung vor, hätten wir den Rekord gebrochen: kein Stück verkauft.

Anschließend fahren wir in die Innenstadt von Antalya, werden bei der Altstadt freigelassen und haben zwei Stunden Zeit, diese eigenständig zu erkunden. Die im Reiseverlauf angekündigte Stadtrundfahrt fällt unter den Tisch.

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Ausblick vom Republikplatz

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ehemalige Nürnberger Straßenbahn im Einsatz

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buntes Treiben am alten Hafen

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alter Hafen

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Altstadtgäßchen

Kurz nach 16 Uhr holt uns der Bus wieder dort ab und wir fahren zu unserem letzten Hotel. Dies macht einen sehr guten Eindruck, die Zimmer sind sauber, insgesamt das beste Hotel unserer Reise.

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Ausblick aus dem Hotelfenster

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Antennenkabel-Führung mit Gabel als Hilfsmittel

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Strom-Kleinverteiler mit Absicherung fürs Hotelzimmer

Das Essen hier nicht als Buffet, sondern als Menu serviert, mit Vorspeise, Suppe, Hauptspeise und Nachtisch, die Kellner sind gut drauf, es passt alles und die Stimmung ist gut.

31.01.2014

Wecken um 1.30 Uhr, Frühstück um 2 Uhr, Abfahrt des Buses um 3 Uhr, da der Flieger um 6 Uhr geht. Die Fahrt zum Flughafen dauert 20 Minuten, also viel Zeit. Es werden noch die letzten Lira ausgegeben, am Gate auf den Abflug gewartet und nach Stuttgart geflogen (gleiche Maschine, anderes Personal).

Mein Fazit:

Eine Reise, die ihren Preis wert ist. Als negative Randerscheinungen sind die Art der Reiseführer und die „spontanen“ Änderungen im Reiseverlauf zu nennen. Ansonsten bekommt man eine Reise, für wenig Geld und mit viel Inhalt. Die Verkaufsveranstaltungen muss man eben über sich ergehen lassen, dies ist ein Teil des Finanzierungsmodells. Wobei ich mich frage, wie jemand auf die Idee kommt, dass Menschen, die eine Reise für 99 € buchen, eine Lederjacke für 800 € oder einen Teppich für 5600 € kaufen.

route

Die Reiseroute, überschlagen ca. 1500 km Stecke

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