13.11.2011

Lange nichts mehr von mir gelesen, stelle ich gerade fest. In letzter Zeit ist viel los und das genieße ich auch irgendwie.

Was war denn los in den letzten zwei Monaten? Die Schule hat schon lange wieder angefangen, es waren ja auch schon wieder Ferien und die nächsten stehen quasi vor der Tür, ich hoffe mal, dass der Nachwuchs das alles so hinbekommt, wie wir uns das alle vorstellen. Ich bin in der schulischen Hinsicht vielleicht auch ein schlechter Vater, ich bin der Meinung, dass die Kinder das auch ohne mich hinbekommen müssen. Das liegt aber vielleicht auch an meiner eigenen schulischen Erfahrung, ich hatte in der Hinsicht auch keine große Hilfe, soweit ich mich erinnern kann.

Zwischenzeitlich war ich auch mal wieder in Berlin, unter anderem beim Konzert der Wise Guys, auf Einladung meiner Liebsten. Ja, so ist das, man lernt eine Frau übers Internet kennen, lädt sie zum Bardentreffen ein und dann entwickelt sich daraus eine ernsthafte Beziehung. Wohl viel auf die Ferne, aber auch ganz nah.

Was war denn sonst noch los? – Deutschsprachiges Bookcrosser-Treffen im Nebelloch Konstanz, Bezirksdelegiertenkonferenz der mittelfränkischen Grünen in Lauf (ich bin als Delegierter da hingeschickt worden), Bookcrosser-Aktion in Coburg unter dem Namen „Coburg macht blau“, dann der Tag der offenen Tür der Stadt Nürnberg, bei dem ich ein Wochenende auf dem Hauptmarkt verbracht habe, Demo gegen die dritte Startbahn des Münchener Flughafens auf dem Marienplatz, eine Woche Urlaub, den ich mit meiner Liebsten hier in Nürnberg verbracht habe, Mitgliederversammlung des Bürgervereins, bei der ich zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde, und dann noch dieses Wochenende das Neumitgliedertreffen der Grünen in München im Bayerischen Landtag.

Letzten Montag jährte sich dann der Todestag von Barbara zum ersten Mal, es war ein sehr seltsames Gefühl für mich, ich hatte in meiner Urlaubswoche das Grab neu hergerichtet und winterfest gemacht, ich war auch nochmals am Sonntag dort mit meiner Mutter, da ja Julius Geburtstag hatte und die Familie zu Besuch war, sehr seltsam und außerdem war ich doch verwundert, dass es schon wieder ein Jahr her ist, dass sie gestorben ist und andererseits erst ein Jahr her ist, da in diesem Jahr so viel passiert ist.

Morgen geht es zum Konzert von Fischer-Z, quasi wieder in die Vergangenheit, heute war ich mit Julius im Kino bei „Tim und Struppi“. Ich werde das Leben genießen und versuchen, meine Überzeugungen und Gedanken zu leben, und zwar jetzt und nicht erst, wenn ich angeblich dafür Zeit habe. Ich nehme mir jetzt die Zeit, denn jetzt ist die Zeit dafür. Wer weiß, ob ich die Zeit, in der ich dann Zeit dafür habe, überhaupt erlebe.