21.05.2011

So, wieder zurück aus der Bundeshauptstadt, drei Tage Abgeordnetenfahrt. Es waren schöne Tage in Berlin, interessant, informativ, aber auch entspannt. Wer die Möglichkeit hat, eine solche Abgeordnetenfahrt mitzumachen, sollte dies auch wahrnehmen.

Am Donnerstag ging die Fahrt mit dem ICE von Nürnberg nach Berlin, Mittagessen, danach Fahrt nach Sachsenhausen mit Führung über das Gelände mit Hintergrundinfos. Stellenweise sehr beklemmend. Dieser Teil der deutschen Geschichte darf nie vergessen werden und allen zur Warnung dienen. Danach ins Hotel, Essen und Freizeit.

Am Freitag zuerst Besuch im Umweltministerium mit Vorstellung desselben und auch angeregter Diskussion mit einem Mitarbeiter. Es machte irgendwiie den Eindruck, er war froh, als wir wieder we waren, da die Teilnehmer unserer Fahrt doch stellenweise über sehr gutes Hintergrundwissen verfügen und er dann auch desöfteren Probleme mit der Beantwortung von Fragen hatte. Aber unsere Gruppe waren eben keine Mitglieder der Landfrauenbewegung o. ä., sondern Mitglieder der Grünen ,-) Nach dem Essen ging es zum Reichstag, nach den Sicherheits-Check auf die Besuchertribüne des Plenarsaals, um einem Vortrag eines Mitarbeiters der Öffentlichkeitsabteilung des Bundestags zu folgen. Anschließend Besuch des Fraktionszimmers der Grünen und Treffen mit dem Abgeordneten Dr. Toni Hofreiter. Das anschließende Essen im „Die Eins“, dem Restaurant im ARD-Hauptstadtstudio war der einzige Totalausfall. Ein nicht besonders gutschmeckender Hackbraten mit zerkochten Kartoffeln, für die Vegetarier ein paar Blätter Salat und ein Stück Schafskäse, enttäuschend.

fernsehturm

Berlin Fernsehturm vom Dach des Reichstags aus

kuppel_innen

Die Reichstagskuppel vom Plenarsaal aus

kuppelaussen

und von außen mit Toni Hofreiter

Heute dann am Vormittag eine interessante Stadtrundfahrt, zum Abschluß nach essen in einem vegetarischen Restaurant (O-Ton Bruderherz: „Heute essen wir in einem Beilagen-Restaurant.“) Zum Glück konntne wir Berlin dann wieder verlassen, da sich die blau-weißen Fußball-Anhänger von Schalke und Duisburg in der Stadt bemerkbar und breit machten.

Also ich würde eine solche Fahrt wieder gerne mitmachen. Auch Bruder Michael hat es sehr gut gefallen.